Altonaer Museum

Altonaer Museum
© Ulrike Pfeiffer
Historisches Wahrzeichen
Kunstmuseum
Historisches Museum
4.5(1268)

Altonaer Museum

+49 40 4281350
https://shmh.de/de/altonaer-museum

Museumstraße 23, 22765 Altona, Germany

Öffnungszeiten

Beschreibung

Museum für regionale Kunst und Kultur. Gemälde, Skulpturen und Darstellungen zur regionalen Schifffahrt werden in diesem Kunst- und Kulturmuseum gezeigt.

Attribute

Serviceoptionen
Vor-Ort-Services
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerechter Eingang
Rollstuhlgerechter Parkplatz
Rollstuhlgerechte Toilette
Ausstattung
Restaurant
Toilette
Kinder
Gut für Kinder

Veranstaltungen

  • Wegmarken jüdischer Geschichte - Ein Projektraum für Hamburg
    Wegmarken jüdischer Geschichte - Ein Projektraum für Hamburg
    So. 23.08. 08:00 - 16:00 Uhr
    Kunstausstellungen
    Dauerausstellung
    Ausstellung
    Die jüdische Geschichte Hamburgs reicht über 400 Jahre zurück. Sie ist seit Beginn geprägt durch kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt. Von dieser Pluralität zeugen im Hamburger Stadtbild unter anderem der sefardisch-aschkenasische Friedhof an der Altonaer Königstraße oder die Ruine des weltweit ersten Tempels des Reformjudentums in der Neustadt. Jüdische Lebenswelten wurden in den selbstständigen Städten Altona und Hamburg durch unterschiedliche Gesetzgebungen bestimmt. Sie prägten Selbstbehauptung, Kampf um Bürgerrechte und den Umgang mit der nichtjüdischen Gesellschaft. Auch der Hafen und seine Handelsmöglichkeiten waren wichtige Faktoren im Leben der Hamburger Jüdinnen und Juden. Aber wie und wo wird diese besondere jüdische Geschichte Hamburgs erzählt?Seit 130 Jahren haben jüdische und nichtjüdische Akteur*innen Sammlungen und Ausstellungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und an verschiedenen Orten initiiert. Ebenso lange gibt es eine Diskussion über ein eigenes Jüdisches Museum für Hamburg – sie wird seit 2024 erneut geführt. Dies ist Anlass für den Projektraum im Altonaer Museum, der ausgewählte Wegmarken der reichen jüdische Geschichte und Gegenwart erzählt.
  • Die Sammlung des Altonaer Museums
    Die Sammlung des Altonaer Museums
    So. 23.08. 08:00 - 16:00 Uhr
    Die Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes bilden die ständigen Ausstellungen des Altonaer Museums ab, indem sie etwa Grafiken, Gemälde, Textilien, Spielzeuge in verschiedenen Kontexten zu einander zeigen. Das Erdgeschoss des Museums ist dem Thema der historischen Schifffahrt in Altona gewidmet. Die Abteilung erschließt sich in einem Rundgang durch mehrere Räume und umfasst die Sammlungsbereiche Schifffahrt, Schiffbau, Zubringerhandwerk, Fischerei und Fangtechnik, Fahrzeugbau sowie Maritime Dekoration. Unter dem Namen "Facetten der Stadtentwicklung" wird die Altonaer Stadtgeschichte mit dem Schwerpunkt der Stadtentwicklung gezeigt und Einblicke in den Sammlungsbestand des Altonaer Museums gegeben. Außerdem werden ausgewählte Altonaer Persönlichkeiten vorgestellt, die beispielhaft für wichtige Aspekte der Stadtgeschichte stehen. Die Präsentation bildet den ersten Schritt der Erarbeitung einer zukünftigen Dauerausstellung zur Geschichte des Hamburger Westens. Der Bereich der inszenierten historischen Bauernstuben und der Saal der Bauernhausmodelle im 2. Obergeschoss des Altonaer Museums zählen zu den ältesten Abteilungen in der Dauerausstellung des Hauses. Das Kinderbuchhaus im Altonaer Museum ist einer der wenigen Orte in Deutschland, an denen Originalillustrationen aus Kinder- und Jugendbüchern zu sehen sind. In wechselnden, vielfältigen Ausstellungen werden die Werke namhafter Illustratoren in den Räumen des Kinderbuchhauses präsentiert. Das oberste Stockwerk des Altonaer Museums gehört der wunderkammer, einer Ausstellung für Kinder ab dem Lesealter. Sie lädt zum Spielen ein, zum Sammeln und zum Staunen. Es gibt viel Platz zum Malen, Schreiben und Experimentieren, und auch eine Ecke zum Lesen. In der Ausstellung „Trickkiste und Wolkentheater“ präsentiert das Altonaer Museum zeitgenössische Animations- und Trickfilme aus Altona und Hamburg — darunter bekannte Charaktere wie „Werner“ und „Wisch & Mop“. Original-Trickfolien und Puppenensembles Hamburger Künstlerinnen und Künstler zeigen ein breites Spektrum dieser besonderen Filmtechnik. Neben der erhalten gebliebenen Kirche und dem Friedhof ist der „Dufke-Laden“ im Altonaer Museum das einzige Relikt der ehemaligen Dorfgemeinschaft Altenwerder. Im Altonaer Museum ist der „gemischte Landwarenhandel“ in unmittelbarer Nachbarschaft zu den historischen Bauernstuben ausgestellt und gibt den Museumsbesuchern einen Einblick in die Versorgung der Landbevölkerung mit Waren. Die Präsentation bildet den Zustand des Ladens im Jahr der Geschäftsaufgabe 1978 ab. Die Lauenburger Raths-Apotheke befindet sich seit 1997 infolge einer großzügigen Schenkung im Altonaer Museum. Das Altonaer Museum besitzt 17 norddeutsche Bauernstuben. Sie bilden ein einzigartiges Ensemble, das einen Einblick in die ländliche Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts bietet. Die historische Säulenhalle im Eingangsbereich des Altonaer Museums ist das eintrittsfreie „Wohnzimmer des Museums“ und ein besonderer Ort für Akteurinnen und Akteure aus dem Stadtteil. Als attraktiver Willkommens- und Aufenthaltsbereich zum Loungen, Spielen und Lesen präsentiert die Halle thematisch exemplarische Highlights aus der vielfältigen kulturhistorischen Sammlung des Museums und bietet zudem eine Fläche für kleinere Ausstellungen, die vor allem von und mit Communities und Vereinen aus Altona erstellt werden.
  • Sonntagskinder: Mit Sketchnotes Geschichten zeichnen
    Sonntagskinder: Mit Sketchnotes Geschichten zeichnen
    So. 23.08. 12:00 - 15:00 Uhr
    Workshops
    Schafft gemeinsame Erinnerungen mit Stift und Papier. Wir zeichnen Geschichten, halten Erlebnisse fest und erfinden spielerisch Neues – so kommt ihr auf eine ganz andere, entspannte Art ins Gespräch. Als Illustratorin und Sketchnote-Trainerin begleitet euch Judith Ganter mit einfachen, spielerischen Methoden und zeigt, wie Bilder Gedanken sichtbar machen. So entdeckt ihr – Kinder wie Erwachsene – die Freude am kreativen Ausdruck und schafft gemeinsam etwas, das über den Museumstag hinaus wirkt. Dieses Angebot ist für euch, wenn ihr … - als Papa mit eurer Tochter neue Geschichten aufs Papier zaubern wollt. - als Mama mit eurem Sohn kleine Abenteuer zeichnen möchtet. - als Großeltern gemeinsam mit euren Enkelinnen Fantasie sichtbar machen wollt. - als Tante und Neffe ein gemeinsames Abenteuer erfinden möchtet. - als Onkel heimlich auch mal wieder Kind sein wollt. - als Freundinnen zusammen lachen und Ideen spinnen möchtet.Für alle, die Lust haben, Neues auszuprobieren – eine kleine Auszeit vom Alltag voller Kreativität, Staunen und gemeinsamer Geschichten.Für Kinder ab 6 Jahren Dauer 14-16 Uhr (ein Hinzukommen ist jederzeit möglich)ohne Anmeldung
  • Wegmarken jüdischer Geschichte. Ein Projektraum für Hamburg (öffentliche Führung)
    Wegmarken jüdischer Geschichte. Ein Projektraum für Hamburg (öffentliche Führung)
    So. 23.08. 13:00 - 14:00 Uhr
    Kunstausstellungen
    Geführte Tour
    Die 60-minütige öffentliche Führung durch die Ausstellung "Wegmarken jüdischer Geschichte. Ein Projektraum für Hamburg“ gibt einen Überblick über die über 400-jährige jüdische Geschichte Hamburgs, die von kultureller, sprachlicher und religiöser Vielfalt geprägt ist. Spuren dieser Geschichte finden sich bis heute im Stadtbild, etwa im sephardisch-aschkenasischen Friedhof an der Königstraße oder in der Ruine des ersten Reformtempels weltweit.Die Ausstellung erzählt anhand von 14 ausgewählten Daten zentrale Aspekte jüdischen Lebens von 1611 bis 2024. Im Fokus steht die seit über 100 Jahren geführte und seit 2024 erneut aktuelle Debatte um ein Jüdisches Museum für Hamburg. Der Projektraum im Altonaer Museum bietet Raum zur Reflexion darüber, welche Themen und Perspektiven ein zukünftiges Jüdisches Museum behandeln soll.Teilnahmegebühr: 2,00€ ab 10 Jahren
  • Wegmarken jüdischer Geschichte. Ein Projektraum für Hamburg.
    Wegmarken jüdischer Geschichte. Ein Projektraum für Hamburg.
    Mo. 24.08. 08:00 - 15:00 Uhr
    Ab 04.02.2026 Die jüdische Geschichte Hamburgs reicht über 400 Jahre zurück. Sie ist seit Beginn geprägt durch kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt. Von dieser Pluralität zeugen im Hamburger Stadtbild unter anderem der sefardisch-aschkenasische Friedhof an der Altonaer Königstraße oder die Ruine des weltweit ersten Tempels des Reformjudentums in der Neustadt. Jüdische Lebenswelten wurden in den selbstständigen Städten Altona und Hamburg durch unterschiedliche Gesetzgebungen bestimmt. Sie prägten Selbstbehauptung, Kampf um Bürgerrechte und den Umgang mit der nichtjüdischen Gesellschaft. Auch der Hafen und seine Handelsmöglichkeiten waren wichtige Faktoren im Leben der Hamburger Jüdinnen und Juden. Aber wie und wo wird diese besondere jüdische Geschichte Hamburgs erzählt? Seit 130 Jahren haben jüdische und nichtjüdische Akteur*innen Sammlungen und Ausstellungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und an verschiedenen Orten initiiert. Ebenso lange gibt es eine Diskussion über ein eigenes Jüdisches Museum für Hamburg – sie wird seit 2024 erneut geführt. Dies ist Anlass für den Projektraum im Altonaer Museum, der ausgewählte Wegmarken der reichen jüdische Geschichte und Gegenwart erzählt.

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