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  • bpb:talk | Die NATO in der Krise: Braucht Europa eine eigene nukleare Abschreckung?
    bpb:talk | Die NATO in der Krise: Braucht Europa eine eigene nukleare Abschreckung?
    Mon 28.09. 16:00 - 18:00
    Russlands Krieg, aus den USA anklingende Zweifel an der NATO und ihren Kernregelungen, und eine zu geringe Eigenständigkeit europäischer Armeen führen zunehmend zu der Frage: Wie verteidigt sich Europa, wenn der US-amerikanische Schutz nicht mehr verlässlich ist? Die Vorschläge reichen von mehr konventioneller Aufrüstung über die „Kriegstüchtigkeit“ der Bundeswehr bis zur brisantesten Option, einer eigenen europäischen oder sogar deutschen Nuklearabschreckung. Aber führt mehr Abschreckung wirklich zu mehr Sicherheit? Vier Gäste aus Strategie, Friedensforschung und Politik starten mit gegensätzlichen Thesen und diskutieren danach miteinander und mit dem Publikum.    Als Gesprächspartner nehmen an der Veranstaltung Prof. Dr. Marina Henke , Sarah Brockmeier-Large , Dr. Tobias Fella und Dr. Aylin Matlé teil. Die Moderation übernimmt Anja Wehler-Schöck vom Berliner Tagesspiegel.   Mit dieser Veranstaltung startet das Format bpb:talk . Der Name ist Programm: Im Mittelpunkt steht das Gespräch zwischen unterschiedlichen Positionen, nicht der Vortrag von vorne. Wir verzichten bewusst auf eine klassische Keynote. Stattdessen eröffnen alle vier Gäste den Abend mit einem kurzen, pointierten Eingangsstatement. Danach folgen ein moderiertes Gespräch und eine offene Diskussion mit dem Publikum   Prof. Dr. Marina Henke Marina Henke ist Professorin für Internationale Beziehungen an der Hertie School in Berlin und leitet dort das Centre for International Security. Sie forscht zu strategischen Grundfragen, Nuklearpolitik sowie europäischer Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Daneben ist sie Inhaberin der Helmut-Schmidt-Gastprofessur an der Johns Hopkins School of Advanced International Studies in Washington.   Sarah Brockmeier-Large Sarah Brockmeier-Large leitet das Berliner Büro des PRIF, des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konfliktforschung. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind deutsche Außenpolitik, Krisenprävention und Friedensförderung sowie öffentliche Meinung und Bürgerdialoge zur Außen- und Sicherheitspolitik. Sie forscht unter anderem dazu, wie die Bevölkerung sicherheitspolitische Veränderungen wahrnimmt und mitträgt.   Dr. Tobias Fella Tobias Fella ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und leitet im Berliner Büro das Forschungs- und Transferprojekt Challenges to Deep Cuts. Er forscht zu konventioneller und nuklearer Abschreckung, zu den Beziehungen zwischen NATO und Russland sowie zu transatlantischer Sicherheit. Zuletzt hat er zur deutschen Nuklearwaffenpolitik im dritten nuklearen Zeitalter publiziert.   Dr. Aylin Matlé Aylin Matlé ist Senior Research Fellow im Zentrum für Sicherheit und Verteidigung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Ihre Schwerpunkte sind die NATO, europäische Sicherheit und die transatlantischen Beziehungen. Sie hat zuletzt zur Europäisierung der NATO gearbeitet und zu der Frage, wie Europa mehr Verantwortung im Bündnis übernehmen kann.   Anja Wehler-Schöck (Moderation) Anja Wehler-Schöck ist Mitglied der Chefredaktion des Tagesspiegels. Sie hat dort das Ressort Internationale Politik aufgebaut und geleitet und schreibt einen wöchentlichen Newsletter zu den internationalen Themen der Woche. Zuvor war sie unter anderem an der Deutschen Botschaft in Washington tätig. Sie ordnet die außen- und sicherheitspolitische Lage regelmäßig für ein breites Publikum ein.
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