Filmforum NRW

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Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln, DE

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  • REINE MÈRE (QUEEN MOM)
    REINE MÈRE (QUEEN MOM)
    Sat 26.09. 20:00 - Thu 26.11. 22:45
    REINE MÈRE (QUEEN MOM) (R: Manele Labidi; FR 2024 | OmeU | DCP | 93 min.) Amel ist Hausfrau und Mutter von zwei Töchtern. Das Leben der Familie gerät aus den Fugen, als der Vermieter die Wohnung zurückhaben will. Sie weigert sich, in die Vorstadt zu ziehen oder ihre Kinder aus der Schule zu nehmen. Nach einer Geschichtsstunde über Karl Martell begegnet ihre älteste Tochter Mouna dem Geist des Feldherrn, der in der Schlacht von Poitiers 732 angeblich arabische Invasoren zurückgedrängt haben soll. REINE MÈRE erzählt von einer Migrantenfamilie, die Ende der 1980er-Jahre nach Frankreich kam und sozialen Abstieg sowie Rassismus erlebt. Nach UN DIVAN À TUNIS liefert Manele Labidi eine politische Reflexion über die Lage von Migrant*innen – bis heute aktuell.
  • ifs-Begegnung mit »Pferd am Stiel«
    ifs-Begegnung mit »Pferd am Stiel«
    Wed 28.10. 18:00 - 20:30
    AUF DER LEINWAND »Pferd am Stiel - Ein Hobby-Horsing-Abenteuer« Kinospielfilm, DE 2026, 80 Min., Regie: Sonja Maria Kröner, Bildgestaltung: Julia Daschner Anschließend Filmgespräch mit ifs-Professorin und Kamerafrau Julia Daschner, moderiert von Prof. Dr. Bettina Henzler   Zufällig entdeckt die 13-jährige Sarah aus der Münchener Hochhaussiedlung Neuperlach im Internet den finnischen Sport „Hobby Horsing“, bei dem Jugendliche auf Steckenpferden Turniere austragen, und ist sofort begeistert. Ihre beste Freundin Dilek findet Sarahs neues Hobby eher peinlich, doch sie lässt sich überreden mitzumachen. Als sie dadurch zum Gespött der Schule werden, zerstreiten sich Dilek und Sarah. Doch als Sarah die Turnierreiterin Beatrice kennenlernt, die unter dem Druck ihrer ehrgeizigen Mutter leidet, findet sie eine neue Mitstreiterin. Beatrice trainiert sie – und die beiden reisen auf eigene Faust zur großen Hobby-Horsing-Meisterschaft nach Finnland.  Visuell wagt der Film, der im April 2026 in den Kinos angelaufen ist, etwas, „ das im deutschen Kinderfilm selten ist: eine Ästhetik, die TikTok und Kunstkino nicht gegeneinander ausspielt, sondern miteinander verschränkt. Farbverfremdungen, Rhythmuswechsel, musikalische Über-höhungen. […] Am Ende ist ‚Pferd am Stiel‘ ein Film über Bewegung; im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Über Sprünge, über Stürze, über das Wiederaufstehen. Aber vor allem ist er ein Film über die Kraft der Imagination. Darüber, dass ein Stück Holz mit Plüschkopf ausreichen kann, um die Welt zu verändern. “ (artechock.de) Julia Daschner ist seit November 2025 Professorin für Kamera – Director of Photography an der ifs Internationale Filmschule Köln und gestaltet maßgeblich die Lehre im Fachschwerpunkt Kamera des Bachelorstudiengangs Film. Sie studierte Audiovisuelle Medien mit Schwerpunkt Film/Fernsehen an der Kunsthochschule für Medien Köln. Seit 2008 zeichnet sie für die Bildgestaltung vieler preisgekrönter Spiel- und Dokumentarfi lme verantwortlich – darunter »Sommerhäuser« (Nominierung Deutscher Kamerapreis Kategorie Kinospielfilm , Nominierung Kategorie Beste Kamera Preis der deutschen Filmkritik ), »Sieben Winter in Teheran«, oder »Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums«. Darüber hinaus engagiert sie sich im Netzwerk Cinematographinnen e.V. und ist Mitglied im Vorstand der Deutschen Filmakademie für Bildgestaltung/Kamera.
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