Flüchtlingszentrum FliehKraft

Flüchtlingszentrum FliehKraft

Turmstraße 3-5, 50733 Köln, DE

Events

  • Vernetzungstreffen "Willkommenskultur in Köln"
    Vernetzungstreffen "Willkommenskultur in Köln"
    Mon 05.10. 17:00 - 19:15
    Liebe Engagierte, Wir laden Euch / Sie zum nächsten  Vernetzungstreffen "Willkommenskultur in Köln"  ein! Am:  Montag, 05. Oktober 2026, 19:00-21:15 Uhr Ort:  Flüchtlingszentrum FliehKraft (Turmstr. 3-5, 50733 Köln-Nippes, 2. Etage, leider nicht barrierefrei) Wir werden im  Plenum  mit unserem Kennenlernen und kurzem Austausch über aktuelle Themen starten. Danach folgt ein Impuls von  Aische Westermann , stv. Geschäftsführerin des Kölner Flüchtlingsrat e.V.. Sie wird die  kommunale Haushaltskrise  kommentieren und damit schonmal Session 1 politisch einordnen. Ein kleiner  Abendimbiss  im Anschluss lädt zum Vernetzen ein. Darauf folgen drei schon geplante Sessions (s. unten). Zudem stellen wir einen Raum für weitere Sessions zur Verfügung. Wer eine weitere Idee / einen Wunsch hat, kann sich gerne an Daniel Wyszecki ( wyszecki@koelner-fluechtlingsrat.de ) wenden. ANMELDUNG Je nach Interesse werden wir die Teilnehmendenzahl ggf. begrenzen müssen. Deshalb wird um Anmeldung bis zum 02.10.2026, 12 Uhr unter diesem  Link   gebeten. Nur mit Anmeldung kann eine Teilnahme garantiert werden. Spontanes Vorbeikommen ist natürlich dennoch wie immer möglich. Seit nunmehr 11 Jahren laden das Forum für Willkommenskultur - ein Kooperationsprojekt der Kölner Freiwilligen Agentur und des Kölner Flüchtlingsrat - sowie die Melanchthon-Akademie zu regelmäßigen Vernetzungstreffen ein. Alle in der Geflüchtetenarbeit Engagierten, ob aus Willkommensinitiativen, aus Tandemprojekten, allein engagiert oder anderweitig in Strukturen eingebunden sowie alle Engagement-Interessierte sind herzlich eingeladen! Wir freuen uns auf euch! Herzliche Grüße Stefan Hößl, Gabi Klein, Daniel Wyszecki, Christina Dück Save the Date:   Vernetzungstreffen am 19.01.2027 (Ggf. letztmalig, für den Fall dass die Förderung für das Forum für Willkommenskultur zum 31.12.2026 ausläuft.) SESSION 1: Kommunale Haushaltskrise und Fortsetzung der hauptamtlichen Unterstützung der Willkommenskultur Nach Veröffentlichung des Haushaltsplanentwurfs der Verwaltung ist klar: Das Forum für Willkommenskultur sowie alle freien Trägerstellen im AK9+ droht zum Ende des Jahres 2026 das Aus! Wir möchten Euch Raum bieten, darüber zu sprechen, wie jetzt noch kurzfristig Einfluss auf die Kommunalpolitik genommen werden kann. Denn am 16.10. tagt der Finanzausschuss. Danach ist eine politische Einflussnahme schwierig bis unmöglich. Bis dahin ist jedoch noch sehr viel Zeit, um sich für den Verbleib eurer Unterstützungsstrukturen einzusetzen. Ideen für die Session können vorab an Daniel Wyszecki ( wyszecki@koelner-fluechtlingsrat.de ) mitgeteilt werden. SESSION 2: Mahnbescheide zu Nutzungsgebühren  – Stand der Dinge  Rund 1.700 Geflüchtete haben seit Anfang August Bescheide des Wohnungsamtes mit teils hohen Nachforderungen für Nutzungsgebühren bekommen. Viele Betroffene und ehrenamtliche Unterstützer:innen sind damit beschäftigt, auf diese Bescheide zu reagieren. Eine große Hilfe ist die Handreichung „Nutzungsgebühren für Geflüchtete in städtischen Unterkünften“ ( LINK ), die Caritas, Diakonie und DRK gemeinsam mit dem AK Politik im Auftrag des Runden Tischs für Flüchtlingsfragen erstellt haben. In der Session werden Angelika Wuttke (AK Politik der Kölner Willkommensinitiativen), Henrike Baldus (Diakonie Köln) und Vertreter:innen der neuen Beratungsstelle (angefragt) über die ersten Erfahrungen mit den Mahnbescheiden berichten und Fragen beantworten.  SESSION 3: Einseitige Berichtserstattung in den Medien – was können wir tun? Wie wichtig die Medien für unser Engagement ist haben wir im positiven Sinne im Jahr 2015, im „Sommer der Migration“ gemerkt. Plötzlich berichtete selbst die BILD-Zeitung positiv über die Willkommenskultur. Spätestens seit der Silvesternacht 2015 wurde die Berichterstattung zu Migration und Flucht wieder problem- und defizitorientiert. Für viele Kölner:innen ist mit der aktuellen Berichterstattung rings um das Bleiberechtprogramm und die „Coesfelder Liste“ ein neuer Tiefpunkt erreicht. Eine Reaktion auf solche Berichterstattung ist arbeitsintensiv und überfordert viele grade kleine Träger und Initiativen. In einer Session wollen wir gemeinsam überlegen, wie wir uns wechselseitig unterstützen können. Ideen und Fragen gerne vorab an Gabi Klein ( gabi.klein@koeln-freiwillig.de )
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