Haus der Wissenschaft

Haus der Wissenschaft

Sandstraße 4/5, 28195 Bremen, DE

Events

  • Ausstellung: Projekt Stolperstein: Biografien im Bild. Ein Appell gegen das Vergessen
    Ausstellung: Projekt Stolperstein: Biografien im Bild. Ein Appell gegen das Vergessen
    Mon 05.10. 08:00 - 17:00
    Projekt Stolperstein: Biografien im Bild. Ein Appell gegen das Vergessen Illustrationen von Marcel Fernandez Bücker Wer waren die Menschen, deren Namen heute auf Stolpersteinen in Bremen zu finden sind? Die Ausstellung „Projekt Stolperstein: Biografien im Bild“ lädt dazu ein, vier ihrer Lebensgeschichten näher kennenzulernen. Sie erzählt von Menschen aus Bremen und Bremerhaven, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden und dabei unterschiedlichen Opfergruppen angehörten. In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein Erinnern für die Zukunft e. V. sind illustrierte Biografien entstanden, die individuelle Lebenswege sichtbar machen und einen persönlichen Zugang zur Geschichte eröffnen. Neben den Biografien zeigt die Ausstellung auch Skizzen und Entwürfe, die Einblicke in den Arbeitsprozess ermöglichen und aufzeigen, wie aus historischer Recherche und künstlerischer Auseinandersetzung ein Erinnerungsprojekt entsteht. Vom 17. Juni bis 27. Oktober sind die Illustrationen des Bremer Illustrators Marcel Fernandez Bücker im Haus der Wissenschaft zu sehen. Die Eröffnung findet am 17. Juni um 17 Uhr statt. Öffnungszeiten Mo – Fr: 10 – 19 Uhr Sa: 10 – 14 Uhr
  • Wissenschaft trifft Kunst – Biochemie trifft Kreativität: Von Zellen, Viren und Proteinen
    Wissenschaft trifft Kunst – Biochemie trifft Kreativität: Von Zellen, Viren und Proteinen
    Mon 05.10. 08:00 - 17:00
    Wissenschaft trifft Kunst – Biochemie trifft Kreativität: Von Zellen, Viren und Proteinen Die Ausstellung verbindet Wissenschaft und Kunst anhand biochemischer Themen und macht ihre kreativen Prozesse, Fragestellungen und Ergebnisse erfahrbar. Ausgangspunkt ist die Forschung von Professor Sebastian Springer: die Exponate basieren auf Daten aus seinem Labor. Im Mittelpunkt stehen Zellen, Viren und Proteine, die von der Künstlerin Heike Seyffarth durch Malerei, Grafik, digitale Experimente und Textilarbeiten künstlerisch interpretiert wurden. Durch visuelle und textliche Bezüge zeigt die Ausstellung überraschende Gemeinsamkeiten von Wissenschaft und Kunst. Beide arbeiten experimentell, nutzen vorhandenes Wissen und entwickeln daraus neue Perspektiven. In beiden Bereichen spielt Kreativität eine zentrale Rolle – sei es beim Entwerfen wissenschaftlicher Experimente oder bei der Transformation von Daten in künstlerische Ausdrucksformen. Indem die Ausstellung den interdisziplinären Austausch dokumentiert, ermuntert sie auch zum fortlaufenden Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst. Die Ausstellung ist im Haus der Wissenschaft zu sehen bis zum 17. Oktober 2026. Öffnungszeiten Mo – Fr: 10 – 19 Uhr Sa: 10 – 14 Uhr
  • Auf der Suche nach anderen Welten mit der PLATO-Mission
    Auf der Suche nach anderen Welten mit der PLATO-Mission
    Tue 20.10. 17:00 - Wed 21.10. 04:00
    Prof. Dr. Heike Rauer ist Physikerin und befasst sich mit der Erforschung von extrasolaren Planeten sowie den planetaren Körpern in unserem Sonnensystem. 1991 Promotion am Max Planck Institut für Aeronomie und an der Universität Göttingen; bis 1995 war sie dort Postdoktorandin. Anschließend 2 Jahre am Observatoire de Paris in Meudon. 1997 - 2004 Postdoc am Institut für Planetenforschung des DLR in Berlin Adlershof. 2005 - 2017 Leitung der Abteilung ≫Extrasolare Planeten und ihre Atmosphären≪. 2006 - 2017 Professorin für Planetenphysik an der Technischen Universität Berlin. 2017 wurde sie Leiterin des Instituts für Planetenforschung des DLR in Berlin. Seit 2017 ist Heike Rauer Professorin im Fachbereich Geowissenschaften der Freien Universität Berlin. Seit 2013 leitet sie das internationale Instrumentenkonsortium für die ESA Mission PLATO. Daneben wirkt Heike Rauer am CHEOPS der ESA, der CoRoT Mission der CNES sowie an Satellitenmissionen zur Venus von ESA und NASA mit. Heike Rauer war Koordinatorin des Schwerpunktprogramms der DFG zur ≫Erforschung der Vielfalt extrasolarer Planeten≪. Sind wir allein im Universum? Wie häufig sind Planeten wie die Erde? Die Weltraummission PLATO der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) soll dazu beitragen, diese grundlegenden Fragen zu beantworten. Der Start des Satelliten ist für das Frühjahr 2027 geplant. Die besondere Stärke von PLATO liegt nicht nur in der Entdeckung neuer Exoplaneten, sondern auch in ihrer Charakterisierung. Dadurch entsteht ein bislang einzigartiges Bild der Planetensysteme in unserer Milchstraße und ein tieferes Verständnis ihrer Entstehung und Entwicklung. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Mission, ihre wissenschaftlichen Ziele, den aktuellen Stand der Vorbereitungen sowie die Bedeutung von PLATO für die Exoplanetenforschung in den kommenden Jahrzehnten.
Legal noticeTerms of ServicePrivacy Policy
Powered byScoutello