Kulturzentrum Schlachthof

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Findorffstraße 51, 28215 Bremen, DE

Events

  • Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer
    Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer
    Today, 18:00 - 21:00
    »22 Bahnen«, »Windstärke 17« und »Die Assistentin« - drei Millionen verkaufte Bücher in drei Jahren. In ihrem neuen Roman »1999 Meter über dem Meer« erzählt Caroline Wahl die Geschichte einer jungen Frau, die ganz frei und unbescheiden hoch hinaus will. Über Bali und Berlin an den idealen Ort für Hochstaplerinnen: St. Moritz. Dort bewegt sie sich mit ihren knall-orange gefärbten Haaren plötzlich unter den Reichen und Schönen und gibt sich als Künstlerin aus. Was sich lange Zeit erstaunlich gut anfühlt, gäbe es da nicht diesen schönen Mann mit den eisblauen Augen… »1999 Meter über dem Meer« ist eine wilde Achterbahnfahrt durch das Leben. Eine Geschichte zwischen Verzweiflung und Komik und ganz nebenbei ein Porträt unserer Zeit. »Die Autorin führt deutlich vor: Sie ist eine junge Frau und sie hat alles in der Hand. Das ist ihre Botschaft.« Süddeutsche Zeitung Caroline Wahl, 1995 in Mainz geboren und in der Nähe von Heidelberg aufgewachsen, studierte Germanistik und Deutsche Literatur in Tübingen und Berlin. Mit ihrem Debütroman »22 Bahnen« gelang ihr 2023 auf Anhieb ein außergewöhnlicher Erfolg, das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, fürs Kino verfilmt. Heute zählt sie zu den wichtigsten Stimmen der jungen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
  • Bohren & Der Club Of Gore
    Bohren & Der Club Of Gore
    Thu 08.10. 18:00 - 21:00
    Routinen gegen die Routine(n). Wenn Bohren (an)ruft, dann ist es wieder passiert. Auch wenn zwischenzeitlich zwei Fußball-Weltmeisterschaften und zwei Olympiaden Revue passiert sind. Will sagen: wenn Bohren ruft, dann ist es Zeit, ein neues Album in etwas Flankierendes, etwas Information einzuwickeln. Und weil Bohren eben Bohren sind, fällt schon einmal circa die Hälfte des für derlei Schreibanlässe entwickelten rhetorischen Materials („sich neu erfinden“, „damit war nicht zu rechnen“, „unerhörter Karriere-Move“) schlicht unter den Tisch. Nein, es geht hier nicht um: wenn gar nichts mehr geht, hilft nur Wiederholung wiederholen. Die Quadratur des Kreises liest sich im Falle von Bohren nämlich so: was tun, wenn man als Band einen wirklich unverwechselbaren und unverkennbaren signature sound entwickelt hat, das einmal erreichte Niveau halten, sich aber nicht wiederholen will? Die Lösung heißt Haltung und meint Arbeit. Arbeit im Studio. Beharren. Verwerfen. Arbeiten an Feinheiten. Präzision. Sorgfältiges Arrangieren. Experimentelle Orchestrierung bei begrenztem Instrumentarium. Vielleicht mal Gesang? Vielleicht eine von Mike Patton gesungene Version eines Warlock-Songs? Ein radikaler Stilwechsel ist mit Bohren – soll man sagen: zum Glück? - nicht zu machen. Was schließlich veröffentlicht wird, muss dem Trio im hochsensiblen Bereich zwingend erscheinen. Mit „Bohren goes Country“ oder „Bohren plays 20 Jazz-Funk-Greats“ ist folglich nicht zu rechnen. Gucken wir mal! Etwas mehr als fünf Jahre nach „Piano Nights“ und etwas mehr als 11 Jahre nach „Dolores“ veröffentlichen Bohren & Der Club of Gore ihr nunmehr achtes Studioalbum. Es trägt den ambivalent-verführerischen Titel „Patchouli Blue“ und enthält für die Band ungewöhnlich viele, nämlich 11 Tracks. Die Spieldauer dieser 11 Tracks hält sich dagegen im üblichen Rahmen einer guten Stunde, was natürlich auch impliziert, dass der spezifische Bohren-Vibe einer Auskostung von erhabener Langsamkeit innerhalb kürzerer Zeit etabliert werden muss, um seine ganze Schönheit zu entfalten. Alles wie gehabt also? Eher die Fortschreibung des über Jahrzehnte erarbeitete Level an Verbindlichkeit, das Nuancen produktiv zu machen versteht. In der Sprachwissenschaft findet sich der Begriff der Minimalpaare, in der ein Buchstabe den Unterschied macht. Der Opener des Albums „Total falsch“ ist ein geradezu idealer Auftakt und gewissermaßen das genaue Gegenteil dessen, was der Titel verspricht. Klassisch Bohren. Je´nach Temperament des Zuhörers braucht es vielleicht zweimal vier Töne oder vielleicht doch noch zweieinhalb Minuten, um zu signalisieren: Du befindest dich auf Bohren-Terrain, rechne ab jetzt mit allem! Aber schon der Einsatz der Orgel ist schlicht zum in die Knie gehen, und das Saxophon lenkt dann die behutsam entwickelte Spannung in eine Landschaft, in der man eine Begegnung mit Jan Garbarek nicht mehr ausschließen mag. Es folgen immer weitere Überraschungen. Nicht zu rechnen ist zum Beispiel mit einem echten Hit wie „Deine Kusine“, der geradezu strahlt vor Lichtheit. Oder, gleich darauf, „Vergessen und vorbei“, der mit Rhythmusmaschine und analogem Synthesizer wie der Soundtrack zu dem John Carpenter-Film klingt, den der zu drehen vergessen hat. Oder die ironisch-unironischen Jazz-Referenzen von „Sollen es doch alle wissen“. Oder diese präzise hindrapierte Melancholie von „Tief gesunken“. Fragt man die Band, dann eignet „Patchouli Blue“ das Mischungsverhältnis: Vier Teile „Bohren klassisch“, drei Teile „Seltsam“ und vier Teile „Jazz-Schleicher“. Zwingend übrigens auch die Sequenz der Stücke von „Total falsch“ hin zu „Meine Welt ist schön“, das man sich vielleicht am besten etwas trotzig mit Betonung auf „meine“ und/oder „schön“ artikuliert vorstellt. Als Bonus entwerfen die Titel in der Reihenfolge des sequencing auch noch den Schatten einer Geschichte, die man sich je nach Temperament selbst zusammenreimen kann. Meine zum Beispiel wäre etwas schmierig und etwas Fassbinder. Toll auch, sich von den Titeln her das Album als eine Schlagerplatte vorzustellen. Die eine Hälfte „heile Welt“, die andere Hälfte „Abgrund“. Das eine nicht zu haben ohne das andere. Und dazwischen dann der Titeltrack „Patchouli Blue“. Noch nie hatte Bohren einen Titeltrack! Und dieser weist zurück in die Indienläden der 1970er Jahre mit ihren schweren Düften. Wozu dann die ganzen Moog-Synthies ganz gut passen, die mal im Hintergrund, mal im Vordergrund wesen. „Vergessen & vorbei“? Pustekuchen! Man sieht: die 11 Klangskulpturen, die Bohren in harter und disziplinierter Arbeit gewissenhaft von jeder überflüssigen Schlacke befreit haben, bieten reichlich Stoff für akustische Entdeckungsfahrten. Jetzt gilt es indes, die Stücke für anstehende Live-Performances zu proben, damit sie auch im Club diese Dichte, Intensität und das Zwingende haben, das ihnen im Studio abgerungen wurde. Denn eines ist mal klar, „Horror-Jazz“ hin oder her, Bohren ist die muckende Jazz-Attitüde des „heute so, morgen so“ wesensfremd. Hier gilt: SO MUSS DAS SEIN. So melancholisch Bohren auch klingen, die Haltung dahinter darf man durchaus als kämpferisch bezeichnen.
  • EBOW - ARBAYT TOUR 2026
    EBOW - ARBAYT TOUR 2026
    Fri 09.10. 17:00 - 21:30
    Ebow geht wieder auf Tour! Nachdem die ‘FC Chaya’ Tour komplett ausverkauft war, kündigt die Rapperin nun mit ihrem sechsten Album im Herbst dieses Jahres ein neues, vielschichtiges Kapitel ihrer künstlerischen Reise an. Die kommende Tour trägt den Titel „Arbayt“ . In sieben Städten bringt Ebowpersönliche Geschichten auf die Bühne - voller Hoffnung, Träumereien, Schmerz und Bewunderung für ihre Friends, ihre Familie und das Lesbisch-Sein. „Arbayt“ verrät zugleich den Namen der ersten Single aus dem noch unveröffentlichten Album.
  • Skinshape - European Tour 2026
    Skinshape - European Tour 2026
    Sat 10.10. 18:00 - Sun 11.10. 04:00
    Skinshape ist das Studioprojekt des britischen Musikers und Produzenten William Dorey.  Skinshape entstand aus der Liebe zur alten Musik und ihrem Klang. Der Sound hat seine Wurzeln in vielen Genres, insbesondere aber im Funk der 1960er- und 1970er-Jahre, im Reggae, in der Library-Musik, im Psychedelic Rock, in der afrikanischen Musik und im Folk.  William war zudem Gründungsmitglied der Band Palace (2014–2017) und betreibt seit 2014 sein eigenes Reggae-Plattenlabel namens Horus Records. Die fünfköpfige Live-Band wird sowohl neue als auch alte Stücke von Skinshape spielen.
  • Il Civetto /// Album Tour 2026
    Il Civetto /// Album Tour 2026
    Tue 13.10. 17:00 - Wed 14.10. 04:00
    Nach ihrer letzten Headliner-Tour im Jahr 2024 kehren IL CIVETTO im Frühjahr kommenden Jahres in deutsche Clubs zurück. Wer für ihre ausverkaufte UNRELEASED Tour keine Tickets bekommen hat, kann sich freuen: Mit einem neuen Album im Gepäck begeben sich IL CIVETTOim Herbst auf ihre bisher größte Albumtour! Wenn IL CIVETTO kommen, geht die Sonne auf: 2010 als Straßenmusik-Trio gestartet, gewinnen sie mit ihrem hybriden Indie-Pop-Sound schon bald jede Festivalcrowd für sich: Montreux Jazz, Fusion, Deichbrand, Summerjam Festival … Hunderte Shows und vier Alben später sind die Berliner aus der deutschen Pop-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile als Quintett unterwegs, feiern IL CIVETTO 2026 mit ihrem fünften Album ein radikal schönes Comeback: Die neue Single „du bist schön (memo)“ erinnert uns daran, dass alles in Ordnung ist. Selbst inmitten des Lärms. Eine tröstliche Hymne an die innere Ruhe. IL CIVETTO kreieren unermüdlich Popmusik, die Haltung zeigt – tanzbar melancholisch und gleichzeitig hoffnungsvoll - diese Energie spiegelt sich 1:1 in ihren Shows wider. Nicht umsonst wurden sie von Ina Müller bereits als „Beste Festival-Band Deutschlands“ bezeichnet: Nicht nur für Live-Fans ein absolutes Muss!
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