Kunsthalle Bremen

Kunsthalle Bremen

Am Wall 207, 28195 Bremen, DE

Events

  • Mehr Frauen! Bremer Künstlerinnen auf Papier
    Mehr Frauen! Bremer Künstlerinnen auf Papier
    Today, 08:00 - 15:00
    Paula Modersohn-Becker genießt heute weltweiten Ruhm. Wer aber kennt ihre Mitstreiterinnen, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ebenfalls in der Bremer Kunstszene aktiv waren: Clara Rilke-Westhoff, Marie Bock, Anna Plate, Margarethe von Reinken, Agnes Sander-Plump, Dora Bromberger, Elisabeth Noltenius, Gustava Tölken oder Olga Bontjes van Beek? Die Kunsthalle Bremen hat ihre Sammlung von Zeichnungen von Bremer Künstler*innen im Rahmen eines Forschungsprojektes genauer untersucht und eine bemerkenswerte Erkenntnis gemacht: Im Verhältnis zum männlich geprägten Gesamtbestand der Kunsthalle Bremen bewahrt das Kupferstichkabinett überdurchschnittlich viele Zeichnungen von Bremer Künstlerinnen: feingliedrige Bleistiftzeichnungen, fließende Aquarelle, energische Kohleskizzen. Eine Auswahl von 60 Werken wird in der Ausstellung präsentiert. Systematisch ausgebremst setzten sich die Künstlerinnen durch Netzwerkarbeit zur Wehr. Bis 1919 durften Frauen nicht an den staatlichen Kunstakademien studieren, sodass ihre Ausbildungschancen massiv eingeschränkt waren. Die Bremerinnen gründeten 1899 den Bremer Malerinnenverband oder traten ab 1928 der „Gemeinschaft deutscher und oesterreichischer Künstlerinnen und Kunstfreundinnen“ (GEDOK) bei. Die Ausstellung Mehr Frauen! Bremer Künstlerinnnen auf Papier   spürt den Verbindungslinien zwischen den Künstlerinnen und ihrer Verwurzelung in Bremen und dem Umland nach: In den Orten Worpswede, Fischerhude und Dötlingen lebten Künstlerinnen und Künstler Tür an Tür. Dort unterrichteten sie die nachfolgende Generation im Malen und Zeichnen – in bewusster Abgrenzung zu den Akademien. Es sind Künstlerdynastien entstanden wie die Familien Modersohn, Plump oder Breling. Zuletzt sind aus den Bekanntschaften in den Künstlerorten und bei der GEDOK tiefe Freundschaften erwachsen. Preisinformation Regulär: 12 €, Ermäßigt: 6 €
  • Pauli-Preis 2026
    Pauli-Preis 2026
    Today, 08:00 - 15:00
    Im Jahr 2026 wird der Pauli-Preis zum 50. Mal verliehen. Der Kunstpreis zeichnet im deutschen Sprachraum lebende Künstler*innen für einen hervorragenden Beitrag zur jüngsten Kunst der Gegenwart aus und gilt als einer der bedeutendsten Preise für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Die acht nominierten Künstler*innen für den Pauli-Preis 2026: Jan Albers (*1971 in Wuppertal, lebt und arbeitet in Düsseldorf), vorgeschlagen von Felix Krämer, Generaldirektor und künstlerischer Leiter des Kunstpalastes in Düsseldorf Christiane Baumgartner (*1967 in Leipzig, lebt und arbeitet in Leipzig), vorgeschlagen von Anna Wesle, Kuratorin am Museum Franz Gertsch, Burgdorf, Schweiz Harry Hachmeister (*1979 in Leipzig, lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig), vorgeschlagen von Mathilda Legemah, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Institutional Development am Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin Annette Kelm (*1975 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Berlin), vorgeschlagen vom Stifterkreis für den Pauli-Preis Caroline Kryzecki (*1979 in Wickede/Ruhr, lebt und arbeitet in Berlin), vorgeschlagen von Christoph Grunenberg, Direktor der Kunsthalle Bremen Phung-Tien Phan (*1983 in Essen, lebt und arbeitet in Essen), vorgeschlagen von Michelle Cotton, Direktorin der Kunsthalle Wien Liesl Raff (*1979 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Wien), vorgeschlagen von Stefanie Böttcher, Direktorin der Kunsthalle Mainz Anike Joyce Sadiq (*1985 in Heidelberg, lebt und arbeitet in Berlin und Nürnberg), vorgeschlagen von Yvette Mutumba, Mitbegründerin und Leiterin von Contemporary And (C&) Die Jury 2026: Yilmaz Dziewior, Direktor Museum Ludwig, Köln Asta Gröting, Künstlerin, Berlin Roland Mönig, Direktor Von der Heydt-Museum, Wuppertal Susanne Pfeffer, Direktorin Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main Hilke Wagner, Direktorin Albertinum, Dresden Der mit 30.000 Euro dotierte Pauli-Preis blickt auf eine lange Geschichte zurück: Vor mehr als 70 Jahren von der Familie Roselius ins Leben gerufen, verdankt er sein Fortbestehen seit mittlerweile über 40 Jahren einer Gruppe engagierter Mitglieder des Kunstvereins in Bremen. Der private Stifterkreis, der sich aus einer kleinen Gruppe von Mitgliedern des Kunstvereins sowie dem Senator für Kultur und seit 1992 der Sparkasse Bremen zusammensetzt, finanziert nicht nur die Ausstellung, den Katalog und das Preisgeld, sondern bemüht sich auch um die Erwerbung eines Werks der jeweiligen Preisträger*innen für die Sammlung des Kunstvereins. Dabei legt das mehrstufige Preisverfahren großen Wert auf Transparenz und Neutralität: Sechs Kuratorinnen, der Direktor der Kunsthalle Bremen sowie der Stifterkreis für den Pauli-Preis schlagen unabhängig voneinander je eine künstlerische Position vor. Diese acht Nominierten präsentieren ihre Arbeiten in der Wettbewerbsausstellung in der Kunsthalle Bremen. Im Laufe dieser Ausstellung kürt eine Jury, die sich aus fünf weiteren Kunstexpertinnen zusammensetzt, schließlich die Preisträgerin bzw. den Preisträger. Zu den Preisträger*innen zählen u.a. Gabriele Stötzer (2024), Karimah Ashadu (2022), Ulrike Müller (2020), Emeka Ogboh (2016), Nina Beier (2014), Daniel Knorr (2012), Thea Djordjadze (2009), Ulla von Brandenburg (2007), Clemens von Wedemeyer (2005), Tino Sehgal (2003), Olafur Eliasson (1997) und Wolfgang Tillmans (1995). Preisinformation Regulär: 12 €, Ermäßigt: 6 €
  • Remix. Photographie – Fiktion und Wahrheit
    Remix. Photographie – Fiktion und Wahrheit
    Today, 08:00 - 15:00
    Ab Frühjahr 2026 zeigt die Kunsthalle Bremen in Remix Fotografien, die zwischen Dokument und Fiktion schwanken. Dabei treffen Klassiker der Fotografie auf aktuelle Positionen, die das Medium neu befragen und spannende Perspektiven bieten 🫂
  • Paula. Selbst: Figurentheater zum 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker
    Paula. Selbst: Figurentheater zum 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker
    Today, 13:00 - 14:00
    2026 wäre Paula Modersohn-Becker 150 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt das Bremer Figurentheater „Mensch Puppe“ ab dem 12. September seine neue Produktion „Paula. Selbst“ in der Kunsthalle Bremen. Das Bremer Figurentheater begibt sich mit „Paula. Selbst“ auf Spurensuche im Leben von Paula Modersohn-Becker, die zu einer Zeit, in der Frauen als eigenständige Künstlerinnen nicht vorgesehen waren, den Weg der Malerin beschritt. Das Stück ist eine interdisziplinäre-malerisch-theatrale Annäherung, in deren Mittelpunkt die zahlreichen Selbstbildnisse der Künstlerin stehen. „Paula. Selbst“ ist eine  Koproduktion von „Mensch, Puppe!“ und der Kunsthalle Bremen. Das Bremer Figurentheater präsentiert nach „Hildegard von Bingen“ und „Irmgard Keun“ mit „Paula. Selbst“ den letzten Teil einer Trilogie über starke Frauenpersönlichkeiten im Wandel der Zeit. Regie & Text: Philip Stemann Spiel: Jeannette Luft Musik & Live-Zeichnungen: Matthias Entrup Ausstattung & Video: Sascha Gross Puppenbau: Mechtild Nienaber Tickets gibt es in unserem Online-Shop .
Legal noticeTerms of ServicePrivacy Policy
Powered byScoutello