LABOR

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Ulmenau 21, 22087 Hamburg

Beschreibung

LABOR

Veranstaltungen

  • Freche Möwe Stand Up Comedy
                                - Authentisch. Ehrlich. Live.
    Freche Möwe Stand Up Comedy - Authentisch. Ehrlich. Live.
    Mi. 09.09. 17:00
    Bühne Kunst & Theater
    Comedy
    Mikro an für ehrliche Stand-Up-Comedy im EDT. Freche Möwe bringt die Hamburger Comedyszene auf die Bühne – nahbar, überraschend und mit jeder Menge Herz. Hinter dem Format stehen Comedian Phil Stadelmann und Produzentin Franziska Ziemann, die die Show seit 2024 gemeinsam veranstalten.Ob Newcomer oder etablierte Namen – bei „Freche Möwe“ trifft frischer Humor auf echte Bühnenmomente. Die auftretenden Künstler*innen testen Neues, das Publikumerlebt keine Show zweimal gleich. Mit einem interaktiven Impro-Spiel nach der Pause wird auch mal jemand aus dem Publikum Teil der Show – wer mitmacht, kann sogar eine kleine Überraschung gewinnen.„Freche Möwe“ ist kein Fernsehformat, sondern Comedy zum Erleben. Direkt, ehrlich und mit jeder Menge Spaß. Wer einmal da war, kommt gern wieder.
  • Buchpremiere "Die Armen liefern die Leichen"
                                - Olivier David liest
    Buchpremiere "Die Armen liefern die Leichen" - Olivier David liest
    Sa. 12.09. 17:00
    Lesungen
    Ausgehend von dem Slogan „Die Waffen liefern die Reichen – die Armen liefern die Leichen.“ versammelt Olivier David Texte über Krieg, Klassengewalt und Kultur. Der Band fragt nach den Verbindungen zwischen Aufrüstung nach außen und sozialem Krieg nach innen. Denn Kriege finden nach David nicht in einem luftleeren Raum statt, „sie sind nur die blutrünstigste Ausprägung der selben Gewalt, der ein Teil der Arbeiter*innenklasse tagtäglich ausgeliefert ist“.Die Armen liefern die Leichen ist eine Sammlung gegen die Vorstellung, Armut sei individuelles Scheitern, und damit gegen die Vereinzelung.David verbindet politische Analyse mit persönlicher Erfahrung und fragt, wer in dieser Gesellschaft leben darf, wer überleben muss und wer immer wieder für die Interessen von Kapital und Nation herhalten soll. Seine wütenden und parteilichen Texte bestehen darauf, dass Betroffenheit nicht nur eine Wunde ist, sondern auch Ausgangspunkt von Widerstand werden kann.Die Lesung wird moderiert von dem Journalisten und Autoren Sebastian Friedrich.
  • Das Elbe vom Ei
                                - Impro-Comedy
    Das Elbe vom Ei - Impro-Comedy
    Sa. 19.09. 17:30
    Bühne Kunst & Theater
    Comedy
    Stell dir vor, du gehst ins Theater und niemand weiß, was gleich passieren wird. Dann bist du beim Impro-Comedy-Theater von „Das Elbe vom Ei“! Gemeinsam mit euch erschaffen wir einzigartige Shows, die es so noch nie gegeben hat und auch nie wieder geben wird. Auf der Bühne regiert die pure Lust am kontrollierten Chaos, die Kunst der Improvisation. Seit über zehn Jahren rocken „die Eier“ die Hamburger Impro-Szene und begeistern mit ihren witzigen, spannenden und verrückten Shows Jung und Alt. Also packt eure stärksten Lachmuskeln und vielleicht ein paar Taschentücher ein. Es wird ein wilder Abend, ein Theatererlebnis, das seinesgleichen sucht.
  • NUR ÜBER MEINE LEICHE 
                                - von Olivier David
    NUR ÜBER MEINE LEICHE - von Olivier David
    Fr. 02.10. 17:30

    Ulmenau 21, 22087 Hamburg

    Anderes
    Drei Männer, drei Generationen, drei Entscheidungen auf die Frage: Was tue ich, wenn es zum Krieg kommt? Der namenlose Ich-Erzähler im Monolog „Nur über meine Leiche” reflektiert drei Generationen des Umgangs mit Kriegen und Wehrdienst in seiner Familie. Von seiner eigenen Verweigerung ausgehend taucht er in die Geschichte seines Großvaters ein, der 1940 als Landesverräter angeklagt und nach Sachsenhausen deportiert wurde. Über seinen Vater und dessen Inhaftierung während seines Wehrdienstes bei der französischen Armee schlägt der Ich-Erzähler die Brücke in die Gegenwart: Wie würde ich mich heute entscheiden, wenn es zum Krieg kommt? Vor dem Hintergrund einer neu aufkommenden Debatte um Kriegstüchtigkeit und Wehrdienst, fragt das Stück nach den gesellschaftlichen und persönlichen Traumatisierungen, die im Faschismus wurzeln und bis in die Gegenwart prägen. „Erleben wir das Aufkommen eines neuen Faschismus?“, fragt der Ich-Erzähler. „Nein, so einfach ist es nicht“, beschwichtigt er. „Und doch brauchen wir nicht so tun, als gäbe es zwischen meinem Großvater und dem Leichenkarren, auf dem er in Sachsenhausen die Ermordeten zu den Verbrennungsöfen bringen musste und dem hier und jetzt keine direkte Verbindung“.  
  • DIE OPTIMISTINNEN
                                - nach dem Roman von Gün Tank
    DIE OPTIMISTINNEN - nach dem Roman von Gün Tank
    Fr. 16.10. 17:30
    Anderes
    Sie kommen aus Istanbul, aus Spanien, vom Schwarzen Meer – mit Koffern voller Hoffnung, Träumen und dem Hunger nach einem anderen Leben. Deutschland braucht sie und dafür erhalten sie enge Wohnheimzimmer, eine fremde Sprache und einen Lohn, der für die gleiche Arbeit geringer ausfällt als der der Männer. Erst in einer Porzellanfabrik und dann in einer Autofabrik im Deutschland der 1970er Jahre schuften sie in der „Leichtlohngruppe“. Nour, Tülay und Mercedes wollen das nicht akzeptieren und lassen sich nicht entmutigen. „Die Optimistinnen“ erzählt von diesen drei Gastarbeiterinnen, von Streiktagen, Rückschlägen und von Freundschaft über Sprachgrenzen hinweg. Drei Frauen, die sich weigern, unsichtbar zu bleiben. Mit Witz, Eigensinn und einer unerschütterlichen Solidarität erkämpfen sie sich das Recht auf gleichen Lohn, auf Bildung, auf Gehör. Gün Tank zeichnet ein Porträt von Frauen, deren Namen selten in Geschichtsbüchern auftauchen – und deren Kampf bis heute nicht abgeschlossen ist.
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