Laeiszhalle

Laeiszhalle

Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg, DE

Events

  • Lukas Klaschinski
    Lukas Klaschinski
    Thu 24.09. 18:00 - Fri 25.09. 04:00
    Lukas Klaschinski, Psychologe, Erfolgs-Podcaster und Bestsellerautor, macht Psychologie erlebbar – direkt, alltagsnah und mitreißend. In seiner Liveshow PsychoSpiele führt er dich 2026 erneut durch die fesselnde Welt deiner eigenen Emotionen. Ob auf der Bühne oder im Publikum: Erlebe Veränderung hautnah oder nimm wertvolle Impulse für dein eigenes Leben mit. Echte Aha-Momente, ein klarerer Blick auf dich selbst und ein tieferes Verständnis für deine Mitmenschen. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, mentale Überraschungen humorvoll vermittelt und immer mit einem klaren Ziel: mehr Lebensqualität für alle!
  • Philipp Oehmke & Campino "Papenburg" x Harbour Front Literaturfestival Hamburg
    Philipp Oehmke & Campino "Papenburg" x Harbour Front Literaturfestival Hamburg
    Sat 26.09. 17:30 - Sun 27.09. 04:00
    Eine Familie zwischen Liebe und Egoismus Emilia Papenburg hat ihren Mann Benni verlassen und ist mit den Kindern nach New York gegangen. Ein Neubeginn ohne Familie, an der sie gescheitert zu sein glaubt, genau wie schon ihre eigenen Eltern. Doch vielleicht irrt Emilia sich. Denn ihr Vater und ihre so lange verschollene Mutter wollen um jeden Preis die Familie zusammenbringen. Sie ertragen gegenseitige Verletzungen und enttäuschte Hoffnung für Momente klaren Glücks. Emilias Mann Benni ist da schon einen Schritt weiter: Er stellt seine Freiheit über die Illusion familiärer Notwendigkeiten. „Papenburg“ ist das schillernde Porträt unserer verunsicherten westlichen Gesellschaft und einer Schar verzweifelter und erfindungsreicher Menschen auf der Suche nach Sinn und Vergebung.   Der Tote-Hosen-Sänger Campino und der SPIEGEL-Journalist Philipp Oehmke kennen sich seit vielen Jahren. Meist war so, dass Campino sich von Oehmke interviewen lassen musste, besonders extensiv für Oehmkes Biografie über Die Toten Hosen von 2014. Nun ist es dem Sänger gelungen, den Spieß umzudrehen und dem Schriftsteller mal ein paar unangenehme Fragen stellen zu können. Philipp Oehmke , geboren 1974, wuchs in Bonn auf, studierte Germanistik in Hamburg und war zwei Jahre lang Volontär bei der Zeitschrift  Tempo.  2001 schloss er die Graduate School of Journalism der Columbia University mit einem Master of Science ab. Von 2002 bis 2006 war er Redakteur beim Magazin der  Süddeutschen Zeitung,  wo er auch die 50-bändige Buchreihe  SZ-Diskothek  herausgab. 2006 wechselte er als Redakteur in das Kulturressort des Nachrichtenmagazins  Der Spiegel.  Von 2015 bis 2020 leitet Oehmke das New Yorker Büro des Nachrichtenmagazins, für das er heute aus Berlin als Autor tätig ist. Oehmke ist Autor der Biografie  Am Anfang war der Lärm  über die Rockband Die Toten Hosen. Das Buch erschien 2014 und stand mehrere Wochen in der Top Ten der  Spiegel- Bestsellerliste. Campino Campino, eigentlich Andreas Frege, gründete 1978, im Alter von 16 Jahren, die Gruppe Zentralkomitee Stadtmitte, kurz ZK, die stark von der Punk-Szene im „Ratinger Hof“ beeinflusst war. Vier Jahre später, als Punk auf dem absteigenden Ast war, rief er antizyklisch die Toten Hosen ins Leben. Er prägt die Band seither nicht nur mit seiner Stimme und seiner Live-Performance, sondern ganz besonders mit seinen Texten. Dabei scheut er sich auch nicht, mit anderen Autoren zusammenzuarbeiten, etwa mit dem Berliner Singer-Songwriter Funny van Dannen oder zuletzt mit dem Rapper Marteria. Campino hat sich auch außerhalb der Musik als Künstler bewiesen — seit den 1980er Jahren immer wieder als Schauspieler, zum Beispiel im Spielfilm „Palermo Shooting“ von Wim Wenders oder in der „Dreigroschenoper“ im Berliner Admiralspalast unter Klaus Maria Brandauer.
  • Francis Fukuyama "Der letzte Mensch: Wohin steuert die Welt?" x Harbour Front Literaturfestival Hamburg
    Francis Fukuyama "Der letzte Mensch: Wohin steuert die Welt?" x Harbour Front Literaturfestival Hamburg
    Tue 29.09. 17:30 - Wed 30.09. 04:00
    Kann man mit einer einzigen Formulierung weltberühmt werden? Ja, man kann! So erging es im Frühjahr 1989 dem amerikanischen Theoretiker Francis Fukuyama. Er hatte nach Meinung vieler die bis dahin größte Zeitenwende seit dem Zweiten Weltkrieg sprachlich und gedanklich auf den Punkt gebracht und vom „Ende der Geschichte“ gesprochen. Jetzt kommt Fukuyama nach Hamburg! Und damit die Gelegenheit, einen der einflussreichsten Denker der Gegenwart kennenzulernen, unsere Welt mit ihm besser zu verstehen und die brennenden Fragen unserer Zeit zu stellen: Hat es nach dem Ende der Weltordnung mit Ost und West, mit Kommunismus und Kapitalismus und dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor bald 40 Jahren tatsächlich den erhofften Siegeszug des westlich-liberalen Systems gegeben und damit einhergehend das Ende sich bekämpfender Ideologien, mithin: das „Ende der Geschichte“ als einer Zeit der Konflikte? Wie bewertet Fukuyama in der Rückschau seine damalige Utopie? (Als „Nebenwirkung“ prognostizierte er freilich damals den Anbruch einer Zeit des „letzten Menschen“ – eine mangels Reibungsfläche eher hedonistische Spezies.) Wie liest er unsere verworrene Gegenwart? Wie hängen die beiden Zeitenwenden zusammen? Wie sieht er unsere Zukunft? Fukuyama denkt die Dinge zusammen. Es ist kein Zufall, dass er mit seinem jüngsten Buch „Der letzte Mensch. Wohin steuert die Welt?“ (2026) an seinen berühmten Titel „The End of History and the Last Man“ (1992) anknüpft. Auf welche Weltordnung steuern wir zu? Die liberale Demokratie steckt in der Krise. Nach einer langen Phase der Demokratisierung sind wir wieder in einer Welt der Macht angelangt, bedingt vor allem durch autoritäre Bewegungen, technologischen Wandel, Neoliberalismus und Identitätspolitik. Mit seinen Gedanken zur Lage der Welt zeigt Francis Fukuyama, warum das freiheitliche Denken für die westlichen Gesellschaften im 21. Jahrhundert alternativlos ist. Vor allem aber macht er deutlich, warum wir für die Freiheit kämpfen müssen, wenn wir ihr Überleben sichern und das Risiko einer autoritären Weltordnung eindämmen wollen. „Ein Vordenker von außergewöhnlicher Bedeutung“ – The New Yorker Francis Fukuyama , geboren 1952 in Chicago, studierte Politikwissenschaft in Harvard. Sein 1992 veröffentlichter Bestseller „Das Ende der Geschichte“ machte ihn international bekannt. Fukuyama ist einer der bedeutendsten politischen Theoretiker der Gegenwart. Er lehrte an der Johns-Hopkins-Universität, erhielt 2015 den Skytteanischen Preis und hat zahlreiche Bücher zur US-Politik veröffentlicht. Derzeit ist er Professor für Politikwissenschaft an der Stanford-Universität.
  • Bela B Felsenheimer "Der Graf - zum 550. Todestag eines Untoten" x Harbour Front Literaturfestival Hamburg
    Bela B Felsenheimer "Der Graf - zum 550. Todestag eines Untoten" x Harbour Front Literaturfestival Hamburg
    Tue 29.09. 18:00 - Wed 30.09. 04:00
    „Der Graf“ ist eines der bekanntesten Lieder von Bela B und seine ganz persönliche Hommage an eine Kultfigur, die ihn seit jeher fasziniert: Graf Dracula. Belas Künstlername geht zurück auf den ersten Tonfilm-Dracula-Darsteller Bela Lugosi, die Leinwand-Ikone, die er schon seit seiner Kindheit verehrt. Und das ist nur eine von vielen Verbindungen zu dem schillernden Vampir-Mythos, der vor genau 550 Jahren begann – mit dem Tod des für seine Grausamkeit gefürchteten transsilvanischen Herrschers Vlad III., besser bekannt als Graf Draculea oder Vlad Tepes, „Der Pfähler“, benannt nach einer grausamen, von ihm ersonnenen Hinrichtungsweise. Seit Bram Stoker sich Vlad Tepes Beinamen für seinen Vampirgrafen entlieh, geistert er als Untoter durch die Nächte, Träume und Geschichten, hinterlässt literarische und popkulturelle Spuren und steht bis heute für eine Aristokratie der Nacht- und Schattengestalten – weit über das Horror-Genre hinaus. Höchste Zeit also, dass sich Bela B über dieses Faszinosum beugt, von seiner Beschäftigung mit dem Mythos erzählt, von seinen vampiristischen Forschungen und Fundstücken. Am 29. September liest er aus den verschiedensten Dracula-Geschichten in der Laeiszhalle Hamburg und blättert seine Lieblingskapitel auf. Er wird dabei in verschiedenen Rollen begleitet von der Schauspielerin Julia Kemp, die ihm unter anderem als Dr. van Helsing auf den gespitzten Zahn fühlen wird. Bela B Felsenheimer , geboren 1962 in West-Berlin, ist Schlagzeuger, Gitarrist, Komponist, Sänger, Schauspieler, Synchron- und Hörbuchsprecher, war Comicbuch-Verleger und hatte eine eigene Radiosendung. Bekannt ist er vor allem als Mitglied der Punkrock-Band Die Ärzte. Als Autor hat er bisher einige Kurzgeschichten veröffentlicht, ein Filmdrehbuch sowie seine beiden Romane  Scharnow  und  FUN , die beide sofort auf der SPIEGEL-Bestsellerliste eingestiegen sind und von der Presse gefeiert wurden. Julia Kemp  ist eine Schauspielerin, Moderatorin und Literaturvermittlerin. Nach ihrem Studium der Kultur- und Literaturwissenschaften und dem Schauspielstudium verbindet sie heute Bühne, Gespräch und Bücher miteinander: Dem Hamburger Publikum ist sie unter anderem durch ihre Rollen am Ohnsorg-Theater und am Hamburger Sprechwerk bekannt, zugleich moderiert sie Literaturveranstaltungen. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin und Moderatorin berät sie in der Buchhandlung Lüders, schreibt eine Kolumne für das Bücher Magazin und arbeitet als Textproduzentin beim SPIEGEL.
  • Charly Hübner & Caren Miosga - Uwe Johnson. Jahrestage – aus dem Leben von Gesine Cresspahl x Harbour Front Literaturfestival Hamburg
    Charly Hübner & Caren Miosga - Uwe Johnson. Jahrestage – aus dem Leben von Gesine Cresspahl x Harbour Front Literaturfestival Hamburg
    Wed 30.09. 17:30 - Thu 01.10. 04:00
    Wenige Monate vor dem Bau der Berliner Mauer wandert Gesine Cresspahl im April 1961 als alleinerziehende Mutter mit ihrer kleinen Tochter Marie von Mecklenburg nach New York aus und lebt in der neuen Wahlheimat ihr Leben. Im historischen Epochenjahr 1967/68 aber ist plötzlich alles anders, die Ereignisse überschlagen sich: Die amerikanische Luftwaffe greift Vietnam an, Martin Luther King wird erschossen, es gibt gewalttätige Auseinandersetzungen in den Schwarzen-Vierteln, die Studenten rebellieren in den USA wie in der ganzen westlichen Welt. Von all dem erzählt der Roman. Und er erzählt zugleich, wie Gesine Cresspahl, ihrer mittlerweile zehnjährigen Tochter Tag für Tag, ein ganzes Jahr lang, Geschichten über die eigene Familiengeschichte in der fiktiven Kleinstadt Jerichow in Mecklenburg erzählt: von der Weimarer Republik und den Nazis, von der sowjetischen Besatzungszone und den frühen Jahren der DDR. Unterbrochen wird all dies immer wieder durch eine omnipräsente dramatische Gegenwart. Mit tagesaktuellen Nachrichten aus der New York Times: der Jetztzeit in den USA und auf der Welt. Die FAZ schrieb über die dieser Veranstaltung zugrundeliegende Hörbuch-Edition, dies sei „nicht der gefällige Konsum eines Klassikers“, sondern „die Auseinandersetzung mit einem sperrigen Großwerk“; Charly Hübner sei dafür „eine Idealbesetzung“. Auch diese Vorführung sucht nicht die schnelle Zusammenfassung, sondern den Weg in Johnsons Erzählstrom: Figuren, Episoden, Gespräche, Erinnerungen, Berichte, Zeitungsmeldungen der New York Times und Alltagsereignisse der Jahre 1967/1968, inmitten von Vietnamkriegs- und Studentenprotesten und den Vorbereitungen des Einmarsches der sowjetischen Truppen in die CSSR. Caren Miosga  studierte Geschichte und Slawistik in Hamburg, arbeitete für Radio und Fernsehen und wurde als Moderatorin der „Tagesthemen“ einem breiten Publikum bekannt. Heute moderiert sie den ARD-Politiktalk “Caren Miosga“. Charly Hübner  wurde in Neustrelitz geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und spielte an zahlreichen Bühnen, zuletzt vor allem am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Er ist aus Film und Fernsehen bekannt, unter anderem aus dem „Polizeiruf 110“. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Goldenen Kamera und dem Adolf-Grimme-Preis. Ninon Gloger  ist Pianistin und Dozentin für Klavier an der Musikhochschule Lübeck. Sie tritt als Kammermusikerin und Interpretin Neuer Musik auf. Uwe Johnson  wurde 1934 in Kammin/Pommern geboren und starb 1984 in Sheerness-on-Sea. Er zählt zu den wichtigen Schriftstellern der Nachkriegszeit. Die „Jahrestage“ sind Uwe Johnsons opus magnum, – ein Versuch, Gesellschaft, Leben und Politik zusammenzuführen und das Bild einer ganzen Epoche zu entwerfen.
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