
Auf den Spuren der NS-Architektur
Mi. 16.12. 17:00
Mönckebergstraße 1, 20095 HAMBURG
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Eine Veranstaltung der Reihe Auf den Spuren der NS-Architektur | Media Markt HamburgWas waere gewesen, wenn Hamburg zur 'Fuehrerstadt' geworden waere?Vor mehr als 79 Jahren präsentierten der Hamburger Bausenator Peter Ahrens und der Reichsstatthalter Karl Kaufmann ehrgeizige Pläne für eine vollständige Umgestaltung des Elbufers. Hamburg sollte zu einer monumentalen „Führerstadt“ ausgebaut werden – mit gewaltigen Bauprojekten, die das Stadtbild dauerhaft verändert hätten. Aus einem städtebaulichen Wettbewerb ging der Architekt Konstanty Gutschow als Sieger hervor. Mit seinen Entwürfen stellte er sich in den Dienst des nationalsozialistischen Regimes und seiner Vision einer radikal umgestalteten Stadt. Das zentrale Bauwerk dieser Planungen sollte das sogenannte Gauhaus am Elbufer werden. Mit einer geplanten Höhe von rund 250 Metern hätte dieses Gebäude die Hamburger Skyline dominiert - etwa doppelt so hoch wie der Michel (Hauptkirche St. Michaelis). Viele dieser monumentalen Projekte wurden nie verwirklicht. Doch die Pläne zeigen eindrucksvoll, wie stark die Nationalsozialisten Hamburg verändern wollten - und welche Spuren dieser Zeit bis heute in der Stadtgeschichte zu finden sind.