Parabel - Zentrum für Kunst in Hamburg

Parabel - Zentrum für Kunst in Hamburg

Fuhlsbüttler Straße 656, 22337 Hamburg

Beschreibung

Parabel - Zentrum für Kunst in Hamburg

Veranstaltungen

  • "Eine Lust, die tragisch wirkt..." - Rolf Nesch und Hamburg
    "Eine Lust, die tragisch wirkt..." - Rolf Nesch und Hamburg
    So. 23.08. 09:00 - 16:00 Uhr
    Kunstausstellungen
    Ausstellung
    Juli bis 25. Oktober 2026 Hamburg war für Rolf Nesch Ort der Inspiration, des Experiments und des Aufbruchs. Zwischen Hafenanlagen, Brücken, Konzertsälen und den Straßen St. Paulis entwickelte er Ende der 1920er Jahre jene Bildsprache und technischen Innovationen, die sein Werk bis heute einzigartig machen. Die Ausstellung "Eine Lust, die tragisch wirkt..." - Rolf Nesch und Hamburg widmet sich den Jahren zwischen 1929 und 1933, in denen Nesch in Hamburg lebte und arbeitete. Gezeigt werden Gemälde mit Hafenmotiven, Zeichnungen aus der Tierwelt Hagenbecks sowie die bedeutenden grafischen Zyklen Karl Muck und sein Orchester, St. Pauli und Hamburger Brücken. Sie zeigen einen Künstler, der die Stadt mit großer Aufmerksamkeit beobachtete und ihre Menschen, Klänge und Bauwerke in eine unverwechselbare Bildsprache übersetzte. Besondere Aufmerksamkeit gilt den sogenannten Metalldrucken, mit denen Nesch Anfang der 1930er Jahre neue Wege innerhalb der Druckgrafik beschritt. Arbeiten aus dem norwegischen Spätwerk ergänzen die Ausstellung und zeigen, wie die in Hamburg entwickelten Ideen später in die Materialbilder mündeten, für die er international bekannt wurde. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist das restaurierte Materialbild Alster (1958/59). Das Werk gelangte 2025 in die Stiftung Kunstsammlung Dr. Maike Bruhns und wird nach einer aufwendigen Restaurierung erstmals in der PARABEL präsentiert. Die Ausstellung wird von Dr. Maike Bruhns und Dr. Pablo Schneider kuratiert. Hinweis: Aufgrund der historischen Architektur des Gebäudes ist die PARABEL nur eingeschränkt barrierefrei zugänglich. Öffnungszeiten: Freitag: 14:00 – 18:00 Uhr, Samstag: 11:00 – 18:00 Uhr, Sonntag: 11:00 – 18:00 Uhr PARABEL. Zentrum für Kunst in Hamburg gGmbH Fuhlsbüttler Str. 656 22337 Hamburg Kontakt: info@parabel.hamburg Telefon: +49-40-60 42 976-0
  • "Eine Lust, die tragisch wirkt..." - Rolf Nesch und Hamburg
    "Eine Lust, die tragisch wirkt..." - Rolf Nesch und Hamburg
    So. 23.08. 09:00 - 16:00 Uhr
    "Eine Lust, die tragisch wirkt..." - Rolf Nesch und Hamburg Juli bis 25. Oktober 2026 Hamburg war für Rolf Nesch Ort der Inspiration, des Experiments und des Aufbruchs. Zwischen Hafenanlagen, Brücken, Konzertsälen und den Straßen St. Paulis entwickelte er Ende der 1920er Jahre jene Bildsprache und technischen Innovationen, die sein Werk bis heute einzigartig machen. Die Ausstellung "Eine Lust, die tragisch wirkt..." - Rolf Nesch und Hamburg widmet sich den Jahren zwischen 1929 und 1933, in denen Nesch in Hamburg lebte und arbeitete. Gezeigt werden Gemälde mit Hafenmotiven, Zeichnungen aus der Tierwelt Hagenbecks sowie die bedeutenden grafischen Zyklen  Karl Muck und sein Orchester ,  St. Pauli  und  Hamburger Brücken . Sie zeigen einen Künstler, der die Stadt mit großer Aufmerksamkeit beobachtete und ihre Menschen, Klänge und Bauwerke in eine unverwechselbare Bildsprache übersetzte. Besondere Aufmerksamkeit gilt den sogenannten Metalldrucken, mit denen Nesch Anfang der 1930er Jahre neue Wege innerhalb der Druckgrafik beschritt. Arbeiten aus dem norwegischen Spätwerk ergänzen die Ausstellung und zeigen, wie die in Hamburg entwickelten Ideen später in die Materialbilder mündeten, für die er international bekannt wurde. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist das restaurierte Materialbild  Alster  (1958/59). Das Werk gelangte 2025 in die Stiftung Kunstsammlung Dr. Maike Bruhns und wird nach einer aufwendigen Restaurierung erstmals in der PARABEL präsentiert. Die Ausstellung wird von Dr. Maike Bruhns und Dr. Pablo Schneider kuratiert. Hinweis:  Aufgrund der historischen Architektur des Gebäudes ist die PARABEL nur eingeschränkt barrierefrei zugänglich. Öffnungszeiten: Freitag: 14:00 – 18:00 Uhr, Samstag: 11:00 – 18:00 Uhr, Sonntag: 11:00 – 18:00 Uhr  PARABEL. Zentrum für Kunst in Hamburg gGmbH Fuhlsbüttler Str. 656 22337 Hamburg Kontakt: info@parabel.hamburg   Telefon: +49-40-60 42 976-0
  • Lesung und Gespräch mit Anja Kampmann und Dr. Pablo Schneider
    Lesung und Gespräch mit Anja Kampmann und Dr. Pablo Schneider
    Do. 27.08. 16:00 - 18:00 Uhr
    Hamburg in den frühen 1930er Jahren: Die Reeperbahn pulsiert, Varietés und Theater ziehen Abend für Abend ihr Publikum an. Doch die politischen Verhältnisse verändern zunehmend das Leben in der Stadt. Am 27. August ist die Hamburger Schriftstellerin Anja Kampmann zu Gast in der PARABEL. Sie liest aus ihrem vielfach ausgezeichneten Roman „Die Wut ist ein heller Stern“. Im Mittelpunkt steht Hedda, die sich ihren Traum erkämpft hat und als Artistin im Alkazar auf der Reeperbahn auftritt. Doch die neuen Uniformen tauchen immer selbstverständlicher im Publikum auf, die Freiräume werden enger und auch für die Frauen im Varieté wird das Leben zunehmend gefährlich. Während ihr Bruder Jaan als Harpunenschmied auf einem Walfänger Kurs auf die Antarktis nimmt, sucht Hedda für sich und ihren kleinen Bruder Pauli nach einem Ausweg. Anja Kampmann erzählt von weiblicher Selbstbehauptung in einer von Männern dominierten Zeit. Die Lesung findet im Rahmen der Ausstellung „Eine Lust, die tragisch wirkt … - Rolf Nesch und Hamburg“ statt. Auch Rolf Nesch erlebte Hamburg in diesen Jahren und machte die Stadt, den Hafen, St. Pauli und die Menschen zu Motiven seiner Kunst. Kampmanns Roman und Neschs Arbeiten eröffnen so unterschiedliche Perspektiven auf Hamburg in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher und politischer Veränderungen. Im Anschluss an die Lesung spricht Anja Kampmann mit dem Kunsthistoriker und Co-Kurator der Ausstellung Dr. Pablo Schneider über die Entstehung des Romans, seine historischen Hintergründe und Hamburg als Schauplatz von Kunst und Literatur. Anja Kampmann, 1983 in Hamburg geboren, zählt zu den profiliertesten Autorinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet. Für „Die Wut ist ein heller Stern“ erhielt sie den Hans-Fallada-Preis; zudem war der Roman für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Donnerstag, 27. August 2026 Beginn: 18 Uhr PARABEL - Zentrum für Kunst in Hamburg Eintritt: 10 Euro Schülerinnen und Schüler: Eintritt frei Um Anmeldung unter  info@parabel.hamburg  wird gebeten. Restkarten sind, sofern verfügbar, an der Abendkasse erhältlich. Bitte beachten Sie: Aufgrund der baulichen Gegebenheiten des ehemaligen Kirchengebäudes ist die PARABEL leider nicht barrierefrei zugänglich.
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