Theater am Leibnizplatz

Theater am Leibnizplatz

Schulstraße 26, 28199 Bremen, DE

Events

  • ALLEINE AN DER BAR
    ALLEINE AN DER BAR
    Today, 17:00 - Mon 05.10. 04:00
    unnummeriert, freie Sitzplatzwahl ALLEINE AN DER BAR von und mit Magdalena Julia Simmel Lieder über Nähe, Distanz und die Sehnsucht dazwischen Text: Magdalena Julia Simmel, Linus Wirth Regie: Linus Wirth Bühne/Kostüme: Rike Schimitschek Regieassistenz: Amelie Rex Licht/Ton/Technik & Bar: Kai Henkhus, Leonard Sasse, Torsten Ehlen Schneiderei/Werkstätten: Melanie Kuhl, Galina Rikkert, Paula Lück (Auszubildende) Gewandmeisterin: Constanze Lochmann Was sucht eine Person, die allein eine Bar betritt? Ein Getränk? Ein Gespräch? Oder am Ende doch die Erfüllung einer Sehnsucht? Bei diesem szenischen Liederabend wird die Bar zum Spielplatz sehnsüchtiger Melancholie. Ein Ort, an dem Menschen sich zufällig begegnen und bewusst entscheiden: Bleibe ich? Höre ich zu? Mache ich mit? Jeder Abend kann anders sein, nur eins ist klar: Wir haben einander. In einem intimen Dialog zwischen der Schauspielerin und Sängerin Magdalena Julia Simmel, einem Barkeeper mit Gitarre und dem Publikum entstehen Geschichten aus Liedern, Fragmenten und Fantasien zwischen Einsamkeit und Nähe. Jede Vorstellung wird geprägt von den Menschen, die an diesem Abend Platz nehmen, und von den Entscheidungen, die getroffen werden. "Und, welches Lied bestellen wir als nächstes?"
  • Romeo und Julia
    Romeo und Julia
    Thu 08.10. 17:00 - Fri 09.10. 04:00
    Romeo und Julia Von William Shakespeare   Zum Stück Als sich Romeo und Julia kennenlernen, sind sie zwei ganz normale Teenager, denen etwas ganz Besonderes geschieht: auf den ersten Blick sind sie unsterblich (!) ineinander verliebt! Doch sie gehören zwei verfeindeten Familien an, die Verona mit ihrer blutigen Fehde aus Hass und Gewalt überziehen. Jeder Scherz eine Provokation, jedes Zusammentreffen– Krieg! Weder die Androhung drakonischer Strafen für Gewalttäter durch den Fürsten noch die Beschwichtigungen des Paters – die Stimmen von Vernunft und Friedfertigkeit treffen bei den beiden Gangs auf taube Ohren. Eine Versöhnung der Capulets und Montagues – unmöglich! Ihre Gefühle füreinander sind für die beiden Liebenden ein Schock, als sie erkennen, welcher Abgrund von überlieferter Feindschaft zwischen ihnen klafft, doch ihre Herzen und auch ihre Körper streben unaufhaltsam zueinander hin – eine heimliche Heirat besiegelt ihre Liebe. Aber wird sie auch die Geschichte des alten Familienhasses beenden? Die Verbindung von Romeo und Julia hat Sprengkraft, die Opfer fordern wird – am Ende die beiden selbst! Choreographierte Kämpfe geben die mit Aggressivität aufgeladene Atmosphäre authentisch wieder. Der Soundkünstler Daniel Mandolini (Beatboxer »Mando«) akzentuiert die sprachliche Kraft von Shakespeares Drama dieser fatalen Liebe mit Dynamik und Sound. Die neue Inszenierung von »Romeo und Julia« (2001 in der Regie von Rainer Iwersen und 2013 in der Regie von Nora Somaini) hat der Schauspieler und Regisseur Michael Meyer herausgebracht. Ein Theaterabend, der mitten ins Herz zielt, auch und besonders bei jungen Zuschauer:innen. Daniel Mandolini Daniel Mandolini, besser bekannt als Beatboxer »Mando«, arbeitet praktisch nur mit Mikrofon und Stimme, wobei „Stimme“ es eigentlich kaum trifft. Er produziert Geräusche mit seinem Mund, die in der technischen Verstärkung und Verzerrung für vielfältige akustisch-atmosphärische Untermalungen eingesetzt werden können. Dazu gehören ganz poetische, an Naturgeräusche erinnernde Sounds wie Wind (säuselndes Lüftchen bis hin zu heulendem Sturm), Regentropfen bis hin zum Wolkenbruch mit Donnergrollen, aber auch Flügelschlagen von Vögeln und diverse Geräusche wie von Nachtigallen oder Insekten. Mit diesen Geräuschen kann man z.B. eine Tag- bzw. Nachtszene andeuten. Zweitens kann die akustische Untermalung auch abstrakt eingesetzt werden, um einen Spannungsbogen in der Handlung zu verstärken. Die Aggressivität und die Dynamik der Handlung kann mit »Mandos« Sounds enorm verstärkt werden.   Besetzung Übersetzung: Rainer Iwersen Text/Regie: Michael Meyer Bühne/Kostüme: Heike Neugebauer, Rike Schimitschek Musik: Mando Beatbox (Daniel Mandolini) Regieassistenz: Lina Roeseler Mit: Simon Elias, Tim Lee, Norhild Reinicke, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß, Magdalena Julia Simmel.
  • Unruhe am Rand der Schöpfung
    Unruhe am Rand der Schöpfung
    Fri 09.10. 17:00 - Sat 10.10. 04:00
    Drei Menschen, unruhig am Rand der Schöpfung: Ein Bibliothekar, der alle Bücher kennt, außer einem – das Buch des Lebens. Eine Regisseurin, die erst in ihrer letzten Kritik nach der Generalprobe eingesteht, worum es ihr wirklich geht. Ein Mann, der zu allem bereit ist – bereit, jeden Tag so zu leben, als wäre er sein letzter. Unruhe am Rand der Schöpfung  bringt ein Triptychon des menschlichen Daseins auf die Bühne. Aus Texten, die zu verschiedenen Zeiten seines Schaffens entstanden sind, hat Marc von Henning drei voneinander unabhängige Stücke geschrieben. Was sie verbindet? Die Sehnsucht der Figuren nach etwas Greifbarem, an dem sie sich festhalten können und das ihrem Leben einen Sinn verleiht – was auch immer das sein mag. Ihre Suche spiegelt das zutiefst menschliche Bedürfnis wider, das Echte und Unverfälschte zu finden, die eigene Existenz als sinnhaft zu erleben. Durch diese Resonanz mit den Wünschen, Hoffnungen und Sehnsüchten des Publikums bekommt der Abend eine ganz eigene, besondere Schönheit.
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