Theater Bremen

Theater Bremen

Goetheplatz 1-3, 28203 Bremen, DE

Events

  • Die Zauberflöte
    Die Zauberflöte
    Today, 13:30 - 16:00
    MUSIKTHEATER  Theater am Goetheplatz Oper in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart  Text von Emanuel Schikaneder  In deutscher Sprache mit deutschem und englischem Übertext Musikalische Leitung: Sasha Yankevych  Regie: Marco Štorman Tamino will Pamina, Papageno seine Papagena. Und so machen sie sich auf. Es wird gekämpft und gesungen, gerungen und geliebt, gerächt, gerätselt. Doch manches stellt sich ihnen in den Weg: eine böse Schlange, ein plauderndes Damenterzett, die eigene Faulheit, eine sternflammende Königin und ein dubioser Landesherr namens Sarastro. Doch gegen all die Gefahren, Rätsel, Unwägbarkeiten gibt es Gegenmittel: eine Zauberflöte, ein Glockenspiel, Zuversicht, Abenteuerlust, einen subtilen Hang zur Anarchie und natürlich die Magie der Musik. Dem musikalischen Märchen und Mysterium, in dem Menschen zwischen 9 und 99 sich und die Welt entdecken können, entlockt Marco ­Štormans Bremer Neuinszenierung frische Töne. Ein Stück, das zeigt, was Theater kann: Illusionen entzaubern, um gleichzeitig Illusionen zu erzeugen. Und dabei vor allem eines ist: ein großer Theaterspaß für alle!  Präsentiert von Bremen Zwei.
  • Die Kopenhagen-Trilogie
    Die Kopenhagen-Trilogie
    Today, 16:30 - 18:15
    SCHAUSPIEL  Kleines Haus nach den Romanen Kindheit, Jugend, Abhängigkeit von Tove Ditlevsen aus dem Dänischen von Ursel Allenstein Fassung von Anja Behrens und Regula Schröter Regie: Anja Behrens Tove Ditlevsen wächst in einem Kopenhagener Arbeiterviertel der 1920er Jahre auf. Sie fühlt sich fremd in ihrem eigenen Leben, denn sie will schreiben. „Ein Mädchen kann nicht Dichterin werden“, sagt ihr Vater. Mit 14 Jahren wagt sie sich mit ihrem Poesiealbum voller Gedichte zu einer Zeitung – und wird abgewiesen. Obwohl sie die Schule abbrechen muss, um als Hausangestellte und später Bürogehilfin zu arbeiten, verfolgt sie ihren Traum unbeirrt, veröffentlicht Gedichte, Erzählungen und später Romane. Wie Annie ­Ernaux seziert Ditlevsen in ihren autofiktionalen Romanen das eigene Ich und erzählt mit schonungsloser Offenheit von einer Kindheit und Jugend geprägt von Einsamkeit und Angst, von einem Erwachsenenleben voller Widersprüche, vom Ringen um eine Identität als Künstlerin, Frau und Mutter vor dem Hintergrund der sozialen und politischen Realität.
  • Kohlhaas (No Limits)
    Kohlhaas (No Limits)
    Thu 08.10. 17:30 - 19:15
    SCHAUSPIEL Kleines Haus Uraufführung von Felix Krakau nach Heinrich von Kleist Regie: Felix Krakau Kleists 1810 erschienene Novelle über den Pferdehändler ­Michael Kohlhaas, der aus Rache für ein erfahrenes Unrecht einen beispiellosen Kreislauf der Gewalt entfesselt, ist ein rasanter Thriller über Recht versus Gerechtigkeit und das Aufbegehren eines Individuums gegen ein System. Kohlhaas ist ein Berserker, eine Figur von höchster moralischer Ambivalenz, der von Kleist als „einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ beschrieben wird. Am Ende seines Feldzugs liegen Städte in Trümmern und Kohlhaas selbst findet sich auf dem Schafott wieder. Mit einem heutigen Blick schaut Autor und Regisseur Felix Krakau, der am Theater Bremen zuletzt „Royals“ inszeniert hat, auf Kleists berühmte Erzählung und fragt nach der Berechtigung der Mittel, nach Auswegen aus dem Strudel und ob es einfache Lösungen in einer komplexen Welt geben kann.
  • Move on - Weitergehen
    Move on - Weitergehen
    Fri 09.10. 17:00 - 19:00
    JUNGES.THEATERBREMEN  Brauhaus ab 14 Jahren Ein Tanzstück für alle Eine Moks-Produktion Choreografie: Tomas Bünger Gehen, rennen, fallen, wieder aufstehen, schleichen, springen – wir bewegen uns Tag für Tag durchs Leben. Und manchmal bleibt die Welt plötzlich stehen. Alles, was wir erleben, jede Begegnung, jede Erinnerung hinterlässt Spuren in uns – mal sichtbar, mal verborgen, mal bewusst, mal unbewusst. In „Move on – Weitergehen“ folgen eine Tänzerin und ein Tänzer diesen Spuren. Sie erkunden, was uns prägt, was uns herausfordert und was uns wachsen lässt. Zwischen Verlust, Unsicherheit und Aufbruch entsteht ein Raum für Erinnerung sowie die Hoffnung und die Gewissheit, dass es guttut, auch mal anzuhalten. Der Impuls für diese Produktion kam von der Tänzerin Caline Weber. Die Choreografie übernimmt der Bremer Choreograf und Tänzer Tomas Bünger. Gefördert von den Bremer Theaterfreunden.
  • Club: corto.alto
    Club: corto.alto
    Sat 10.10. 19:00 - 21:00
    SPECIAL  Kleines Haus  UK Jazz Aftershow: Guy Montag präsentiert von Cosmo und Rausgegangen 20 Uhr Einlass Der schottische Multiinstrumentalist und Produzent Liam Shortall alias corto.alto hat ein paar intensive Jahre hinter sich. Sein Debütalbum Bad With Names wurde 2024 für den Mercury Prize nominiert, gewann den Preis für das beste Album bei den Scottish Jazz Awards und brachte ihm 2025 bei den Jazz FM Awards die Kür zum Act Of The Year ein – vor Größen wie Nubya Garcia und Ezra Collective. Daneben spielten Shortall und seine Band mehr als 150 Konzerte in ganz Europa, tourten durch Clubs und über Festivalbühnen von Glastonbury bis Montreux. Man könnte sagen, corto.alto ist angekommen – mit Musik nach seinen eigenen Vorstellungen, die nicht nur von seiner Zeit als Teil der aufstrebenden Musikszene Glasgows erzählt, sondern ebenso von all jenen Einflüssen, die seine Lust am Unterwandern von Erwartungshaltungen begleiten. Seine klassische Ausbildung am Royal Conservatoire of Scotland verbindet sich mit der Affinität zur Clubkultur und all ihren Spielformen elektronischer Musik und seiner Liebe zu klassischem Hip-Hop, Soul und Funk. Heraus kommt Musik, die Grenzen sprengt – zeitgenössischer Jazz im Zeitalter des Internets. Im Herbst stellen corto.alto und Band ihre Live-Qualitäten erneut auf Europa-Tournee unter Beweis – und spielen in Bremen ihr einziges Deutschland-Konzert.
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