Villa Sponte zeitkultur e.V.

Villa Sponte zeitkultur e.V.

Osterdeich 59B, 28203 Bremen, DE

Events

  • | Klassik Konzert | Duo grande |
    | Klassik Konzert | Duo grande |
    Sat 10.10. 18:00 - 20:00
    Ravel, Olivenöl und die Ungarn …  Salvatore Di Lorenzo und Leander Kippenberg verbindet ein internationaler musikalischer Weg, große künstlerische Neugier und die Freude an ungewöhnlichen Konzertformaten.  Im Mittelpunkt stehen drei Werke, die auf ganz unterschiedliche Weise die klanglichen Möglichkeiten von Violine und Violoncello zeigen. Bartók und Kodály ließen die ungarische Volksmusik, die sie Anfang des 20. Jahrhunderts gemeinsam sammelten, in ihre Kompositionen einfließen. Ravels Duo entstand als Hommage an Claude Debussy.  Und weil die beiden Musiker nicht nur die Musik verbindet, sondern auch die Liebe zu gutem sizilianischem Olivenöl, gibt es in der Pause Olivenöl und sizilianischen Wein zu probieren und zu kaufen.  Das Duo Salvatore Di Lorenzo und Leander Kippenberg lernten früh, ihren eigenen musikalischen Weg zu gehen: Salvatore besuchte ab seinem 14. Lebensjahr die Yehudi Menuhin School in London,  Leander setzte seine Ausbildung unter anderem an der Guildhall School of Music and Drama fort.  Beide sind als Solisten und Kammermusiker international aktiv und verbinden klassische Interpretation mit zeitgenössischem Repertoire, eigenen Kompositionen und neuen Konzertformaten.  Ihr Zusammenspiel lebt von musikalischem Dialog, Spontaneität und großer künstlerischer Offenheit.  Salvatore Di Lorenzo (*2003 in Palermo) studiert Violine bei Prof. Kolja Blacher an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Er ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe   und widmet sich neben der Violine auch Komposition, Arrangement und Orchesterleitung.  Leander Kippenberg studierte bei Michael Sanderling und Louise Hopkins und war Akademist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.  Als Solist und Kammermusiker gastierte er in bedeutenden Konzertsälen Europas. 2021 gründete er das Streichorchester Strings Unlimited Bremen .
  • Du Tier, ich Mensch?
    Du Tier, ich Mensch?
    Sat 17.10. 16:00 - 17:30
    Ein Abend über Tiere, Menschen und die schwierige Kunst, einander zu verstehen Was sehen wir, wenn wir ein Tier ansehen? Ein anderes Lebewesen – oder immer auch uns selbst? Wir beobachten Tiere, erforschen sie, lieben, nutzen und schützen sie. Wir sprechen mit ihnen und über sie, schreiben ihnen Eigenschaften zu, versuchen ihre Zeichen zu deuten und bleiben doch oft gefangen in unserer menschlichen Sicht auf die Welt. Mitten in der Ausstellung „Talking to Animals“ tritt die Autorin und Illustratorin Anke Bär mit ihrem neuen Buch „Du Tier, ich Mensch?“ in einen Dialog mit den dort versammelten Tierbildern. In kurzen Lesungen, im Gespräch und im direkten Blick auf ausgewählte Arbeiten treffen Kunst, Wissenschaft und persönliche Begegnungen aufeinander. Es geht um erstaunliche Fähigkeiten und fremde Wahrnehmungswelten, um Tiere als Gegenüber und Projektionsfläche und um unser widersprüchliches Verhältnis zu anderen Lebewesen. Was können wir über Tiere wissen? Was erzählen unsere Vorstellungen von ihnen über uns selbst? Und was geschieht, wenn wir versuchen, die Welt nicht nur mit menschlichen Augen zu sehen? Können wir das überhaupt? Ein Abend über unsere Blicke auf Tiere und darüber, was sich verändert, wenn wir versuchen, ihren Blick zu erwidern.
  • Ausstellung | Am anderen Ende der Leine
    Ausstellung | Am anderen Ende der Leine
    Tue 20.10. 13:00 - 16:00
    "Am anderen Ende der Leine" Als augenzwinkernde Resonanz auf die Ausstellung „Der Dackel – eine Ikone geht Gassi“ in der Kunsthalle Bremen widmet sich die Villa Sponte Zeitkultur mit „Am anderen Ende der Leine“ einem ebenso alltäglichen wie vielschichtigen Thema. Die Leine verbindet und begrenzt zugleich. Sie steht für Nähe und Distanz, Vertrauen und Kontrolle, Freiheit und Abhängigkeit – für eine Beziehung zwischen zwei Wesen, deren Rollen nicht immer eindeutig verteilt sind. Was bedeutet es, zu führen und geführt zu werden? Wo beginnt Freiheit, wo entsteht Verantwortung?  Und wer befindet sich eigentlich am anderen Ende? Künstler:innen und Kunsthandwerker:innen nähern sich diesem Spannungsfeld mit unterschiedlichen Materialien, Techniken und Perspektiven. Ihre Arbeiten eröffnen überraschende Sichtweisen auf ein Verhältnis, das weit über den klassischen Spaziergang hinausweist und Fragen nach Beziehung, Ritual, Zugehörigkeit und gegenseitiger Bedingtheit stellt. „Am anderen Ende der Leine“ lädt dazu ein, vertraute Bilder neu zu betrachten – humorvoll, kritisch und mit einem Blick für die kleinen Widersprüche des Alltags. Die Ausstellung gibt zugleich einen Einblick in die Vielfalt der künstlerischen Arbeiten, die im Rahmen von „kucken kommen“ , den Offenen Ateliers im Bremer Viertel am 31. Oktober und 1. November 2026 , zu entdecken sind.
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