Weserburg Museum für moderne Kunst

Weserburg Museum für moderne Kunst

Teerhof 20, 28199 Bremen, DE

Events

  • Anys Reimann. Mirrorball
    Anys Reimann. Mirrorball
    Today, 09:00 - 16:00
    Wenn Du sehen willst, wie Malerei, Skulptur und Geruch zusammen eine ganz eigene Gegenwelt bauen, ist Anys Reimanns erste museale Einzelausstellung ziemlich stark. Schwarze Popkultur, queere Bildsprachen und neue Arbeiten wie ein schwarzer Garten machen das zu etwas, das lange nachhallt 👀
  • Edition S Press. Gedichte, die man hören muss
    Edition S Press. Gedichte, die man hören muss
    Today, 09:00 - 16:00
    Ausstellung im Zentrum für Künstlerpublikationen Die Edition S Press war von 1970 bis 2005 ein Verlag für experimentelle Literatur, Konkrete Poesie, Beat Poetry und Poetry Performance. Mit Tonbändern, Audio- und Videokassetten sowie Medienpaketen entwickelte er neue Formen der Veröffentlichung akustischer Kunst. Über 80 Editionen versammeln Werke von Künstler*innen aus Europa, den USA und der Sowjetunion. Viele entstanden während des Kalten Krieges und zeigen, wie Poesie und Klangkunst zu Ausdrucksformen von Widerstand und künstlerischer Freiheit wurden. Gerade heute, angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer Tendenzen, wirken diese Arbeiten erstaunlich aktuell. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Edition S Press und zeigt, wie ein westdeutscher Kleinverlag internationale Kunstgeschichte mitgeschrieben hat. Zu sehen und zu hören sind zahlreiche Audio- und Videoarbeiten sowie Programme, Plakate, Fotografien, Flyer und Pressematerialien. Weitere Informationen zur Ausstellung hier .
  • So wie wir sind
    So wie wir sind
    Today, 09:00 - 16:00
    Mit insgesamt über 200 Werken von 100 Künstlerinnen und -gruppen aus unterschiedlichen Zeiten und Kontexten gibt es in der Sammlungsausstellung  So wie wir sind  jede Menge Entdeckungen zu machen. Themenareale und Künstlerinnenräume formulieren auf 2.500qm eine Vielzahl unterschiedlicher Setzungen von den 1960er Jahren bis heute. So gibt es Räume zu politischen, kontemplativen oder menschlich überformten Landschaften, zu Deutschlandbildern, zur Liebe mit all ihren Klischees, zu geschlechtlichen wie kulturellen Identitäten, zum öffentlichen Raum, aber auch zum Konzept Malerei, zur vertikalen Form oder der Vielfalt des Schwarzen. Künstler*innenräume zu Mel Chin, Anna Ehrenstein, Isa Genzken, Norbert Schwontkowski und Sibylle Springer stellen unterschiedliche künstlerische Ansätze konzentriert vor. Kunsthistorische Fragestellungen stehen damit ebenso im Fokus wie gesellschaftspolitische Diskurse. Als verbindender roter Faden zieht sich das Potential von Kunst durch die Ausstellung, widerständige Sichtweisen auf das Bekannte zu entwickeln, überraschende Perspektiven auf das einzunehmen, was uns alle verbindet, und so spannende, ungewöhnliche, kluge, humorvolle, poetische oder schonungslose Grundlagen anzubieten, um sich den großen Fragen unserer Zeit über die Kunst anzunähern. „Eine Ausstellung für alle, die Kunst lieben oder jetzt damit anfangen wollen.“   Weser-Kurier
  • Community Art Night: Erzählcafé – Geschichten verweben, Fäden verbinden
    Community Art Night: Erzählcafé – Geschichten verweben, Fäden verbinden
    Thu 08.10. 14:00 - 18:00
    Im Rahmen des Programms zum Tag der Deutschen Einheit 2026 in Bremen. Beim Erzählcafé Weaving histories, stitching & art-cycling mit Claudia A. Cruz werden beim gemeinsamen Arbeiten mit textilen Techniken Geschichten über Einheit, plurale Erinnerungen und Herausforderungen für die Demokratie geteilt. Dazu findet um 16:15 Uhr ein Kunstgespräch mit dem Künstler Min Duc Pham in der Ausstellung So wie wir sind statt. Schwerpunkte sind hierbei die Themen Nachwendegeneration, pluralistisches Erinnern und Zukünfte sowie Deutschlandbilder nach den Landtagswahlen. Programm 16–20 Uhr Weaving histories, stitching & art-cycling Zusammen mit der mexikanisch-deutschen Künstlerin Claudia A. Cruz geht es darum beim Weben und Zusammennähen von zarten Textilien ins Gespräch zu kommen. Dafür sind keine Vorkenntnisse nötig. Wir bringen Fragen zum gemeinsamen Zuhören und Erzählen von Geschichte rund um die (Nach-)Wendezeit mit. Es geht um das Erlebte, (Nicht-)Gesehene in Biographien. Dabei spielt es keine Rolle, wann oder wo ihr geboren seid. Weil es auch um das jetzt geht, wie man Demokratie retten kann, wie man Ermutigung findet gegen autoritäre Wünsche und rechtsextremen Hass in Ost und West. Mit am Tisch sitzen im Wechsel Minh Duc Pham, aus der Weserburg Lena Prötzel, Nicole Giese-Kroner aus dem Syker Vorwerk und das Team des Demokratiezentrums Land Bremen. 16:15–17 Uhr Kunstgespräch mit Minh Duc Pham Im Rundgang durch die Ausstellung So wie wir sind schauen sich Minh Duc Pham und Lena Prötzel (Weserburg) Arbeiten an, die die Themen plurales Erinnern, Deutschlandbilder und Rechtsextremismus in Ost und West thematisieren. Minh Duc Pham gibt Einblick in seine Arbeit Präsente. Für die Ewigkeit (2024), die Teil der ab dem 4.10. eröffneten Gruppenausstellung Die Kids sind nicht alright! im Syker Vorwerk ist. Zur Person: Minh Duc Pham (1991, Schlema) ist ein deutsch-vietnamesischer Künstler. In seinen Arbeiten spielt das Aufwachsen in einer unsicheren und präkeren Nachwendezeit und ihre Folgen eine Rolle. Es geht um vulnerable Geschichten, für die es keinen Raum gab. So wie etwa die reproduktiven Ungerechtigkeiten in der DDR im Umgang mit den damaligen Vertragsarbeiterinnen. In Phams Arbeiten entsteht ein alternativer Raum, weg von einem ständig unterdrückten, queeren Blick. Zarte Materialien, Stoffe, Blumen verhandeln Trauma und Resilienz. Neben seinem Diplomstudium in Ausstellungsgestaltung und Szenografie an der HfG Karlsruhe studierte er parallel an der UdK Berlin Zeitbezogene Medien und Performance sowie Designtheorie. Minh Duc Pham war auch Teil mehrere Theaterproduktionen, wie 1000 Serpentinen Angst (Hannover), Home Away from Home (Cloud Gate Dance Theatre Taipei) und Semiotiken der Drecksarbeit (Hebbel am Ufer, Berlin). Er lebt in Berlin. Zur Community Art Night: Einmal im Monat wird der Projektraum der Weserburg zur offenen Werkstatt für gemeinsames Gestalten, Austauschen und Ausprobieren. Donnerstags von 16 bis 20 Uhr entsteht ein Raum für Begegnung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Zwischen 16 und 18 Uhr können außerdem die aktuellen Ausstellungen besucht werden. In kurzen Rundgängen und Gesprächen mit Menschen aus der Stadtgesellschaft und dem Museum eröffnen sich unterschiedliche Perspektiven auf ausgewählte Arbeiten und die Themen der Ausstellungen. In Kooperation mit dem Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst und dem Demokratiezentrum Land Bremen.
  • globale°: Nhi Le, Katharina Warda, Marieke Reimann - So wie wir sind - Plurale Gegenwarten
    Tue 27.10. 16:00 - Wed 28.10. 04:00
    Podiumsdiskussion im Rahmen des globale°-Literaturfestivals mit Nhi Le, Katharina Warda und Marieke Reimann zum Thema So wie wir sind - Plurale Gegenwarten. Wer erzählt den Osten?
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